Mittwoch, 2. Mai 2012

Wir werkeln und tun so emsig wie die Ameisen. Sind hier und dort, gar überall gar aktiv und beschäftigt, rennen hier hin und dort hin und tun so unser Ding. Beschäftigt geschäftig, den Lebensunterhalt verdienend, in Arten und Weisen wie wir sie schon immer taten.

Doch halt jetzt mal!

Macht das alles überhaupt noch Sinn?

Sind wir wirklich richtig Unterwegs?

Wie stehts denn nun im Gefüge der Zeit? Höhle ist doch angesagt. Ein Raum im Moment der Zeit, ein Raum so dicht an Liebe, so dicht an Licht, dass Weiss ganz Schwarz wurde. Es sind Momente zum innehalten, zum inneren Ruhen geschaffen. In der Ruhe der Nacht, da kann die Seele wandern, neue Perspektiven erkunden, die Welt im ganzen neu betrachten.

Die Seele ist frei und endlos unbelastet von weltlicher Geschäftigkeit, doch eingebettet in die Weltlichkeit, im Menschsein, verliert sie da nicht zwischendurch die Weiträumigkeit? Verliert sich da die Seele nicht manchmal etwas zu tief im Hickhack des Alltages?

Auch wenn das Überleben nicht mehr vom erlegen des Hirsches geprägt ist, der die Familie ernährt, aber was wird stattdessen erlegt und geopfert um das tägliche Leben zu erhalten? Vor lauter Arbeit und Ablenkung geht doch manchmal die Qualität der Seele etwas unter. Dreht sich alles stets im selben Kreis.

Es ist nun die Zeit über den Tellerrand hinauszublicken. Wir haben hier drastisch veränderte Voraussetzungen, und drastisch ist nur der Vorname. Wenn jeder so weitermacht wie bisher, dann wird das hier nichts, dann können wir nur noch auf die göttliche Intervention und die lieben Raumschiffe hoffen.

In aller Liebe und Geduld, es ist jetzt wahrlich einmal Zeit alles wegzulegen, sich umzuschauen und dieses und jenes neu zu überdenken, dem Herzen den Raum zu geben, sich neu auszudehnen, so dass sich die Ebenen des Herzens mal so richtig tief und intensiv in die Welt da draussen ergiessen, abtastend, klar erfühlen können, was denn nun wirklich ansteht.

In Lak’ech

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