Donnerstag, 3. Mai 2012

Richtungswechsel? Das Steuer rumreissen und in einer anderen Richtung einfach weiterrasen? Ne ne ne! Das ist es glaub ich nicht was wir suchen.

Ich bin ja hier der Maya-Blogger, oder eher der Zeit-Blogger. Ich quassle mit der Zeit, dem Wesen, einem Wesen wie du und ich, na ja, nicht ganz, sie hat keine Beine und Arme, aber sie ist genau so mitteilsam. Die Maya-Zeichen sind ihre Schritftzeichen, ihre Sprache sind die Fügungen in der Alltagsrealität.

Seit einigen Tagen, eigentlich in dieser Nachtwelle, ist sie besonders mitteilsam mit mir. Sie hat mir doch einige Situationen geschenkt, die spannender nicht sein könnten. Das läuft schon immer so, seit ich die täglichen Texte zum Maya-Kalender schreibe, die Zeit erzählt mir was sie mit uns so anstellt, und ich berichte darüber.

Die liebe Sonne hat uns ja die letzten Wochen tüchtig eingeheizt, zwei volle Treffer, eine Streifung und die nächste Ladung ist im Moment schon wieder unterwegs. Unser Stern, unsere Sonne, sie initiiert uns ja gewaltig, eine Einweihung nach der anderen. Und sie wärmt sich erst so langsam auf.

Aber auf was ich ja eigentlich hinaus wollte, der Richtungswechsel…..

Ein Erlebnis gestern hat es mir wunderbar verdeutlicht. Wir wollen ja eine Veränderung, und zwar ein radikale. Doch wir sind jetzt also mit unseren Autos in diese Höhle reingefahren. Ich nehm da jetzt einfach mal das Bild eines Autos. Es ist so ein schönes Beispiel das System zu verdeutlichen in dem wir leben. Wir sind hier also in die Höhle reingelenkt worden, in der Erwartung, dass sich jetzt etwas wirklich ändert.

Links abbiegen, rechts abbiegen, nein doch gerade aus, moment, noch einmal etwas zurück, dann doch dort durch. Halt halt halt halt halt. Da liegt der Hund begraben, der kommt zwar erst übermorgen dran, aber graben wir ihn doch jetzt gleich aus.

Ich weiss nicht, warum uns das noch nicht klar geworden ist, aber so funktioniert das nicht. Wenn wir im Auto einfach sitzen bleiben, einem Gerät, das bei jedem Meter, das wir darin zurücklegen nur alles kaputt macht, die Luft verseucht, die Erde schädigt, sich verschleisst ohne Ende, dann haben wir gar nichts geändert.

Aussteigen ist das Zauberwort! Raus aus dem Auto, raus aus dem alten System. Das alte System einfach nicht mehr ernst nehmen. Es ist keine Hexerei, es ist eine Entscheidung, das alte System nicht mehr zu benutzen. Im Aussen gibt es nichts zu tun. Es braucht keinen Handlungsbeweis, die Entscheidung ist der Frequenzwechsel. Die Entscheidung, die Erkenntnis, dass wir bloss auszusteigen brauchen, setzt Impulse frei, die den Rest auslösen.

Also gehts jetzt erstmal zu Fuss weiter. Das Bewusstsein ist unglaublich erleichtert, das Tempo angenehm und so können wir beginnen uns mal richtig umzuschauen. Alles ist entspannter, leichter, ja sogar lustiger. Jetzt sieht man nämlich erstmal so richtig wie die anderen, die noch in ihren Autos sitzen, sich ständig gegenseitig die Hauben verbeulen, rudern und wenden, und es nicht einmal merken. Das ist jetzt keine Aufforderung wen auszulachen, nein bitte nicht, auch denen bloss nicht erzählen wollen, sie sollen doch bitte aussteigen, das nützt nichts. Ich erzähls dir hier jetzt zwar auch, aber auch du wirst es nicht einfach tun, wenns dir dein Herz nicht sagt, also guck halt einfach selber, wem du es sagst und wem nicht.

Je mehr dass aussteigen, desto inspirierender ist das für die anderen, weil manchmal guckt jeder mal aus dem Fenster raus, und wenn sie dann sehen, dass da draussen was los ist, kommen sie vielleicht auch auf die Idee.

Es fühlt sich hier so zu Fuss unterwegs jedenfalls wirklich spassig an. Das Gefühl, dass hier alles möglich ist, dass eine andere Welt möglich ist, wird so satt und greifbar, nicht einfach eine Parole zum mitgröhlen, nein es hat was ganz reales. Es fühlt sich jedenfalls so richtig richtig an!

In diesem Sinne, liebe Grüsse von der Zeit und freudiges erkunden der frequenzgewechselten Realitätswahrnemung wünsch ich dir von ganzen Herzen.

In Lak’ech

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