Montag, 14. Mai 2012

Das Wissen der Wandlung ist in dir. Ohne zu wissen, was wann und wie gewandelt werden kann und wird, herrscht in dir Ratlosigkeit. Die tiefe Verbindung, die du mit dir selbst und allem was dich umgibt eingehen kannst, ist in dir. Alles ist miteinander verbunden und die Wandlung ist ein Zusammenwirken von allem, nichts verändert sich, ohne dass das andere sich mitverändert. In dieser Bewegung, die in allem innewohnt spielst du deinen Part. Finde dich darin wieder ein.

Der Sturm im Krieger…. Die Transformationskraft der heiligen Kriegerinnen und Krieger…. Unsere Macht die Welt zu verändern… Unsere Liebe und Ausrichtung, unser Sein bewegt diese Welt, viel mehr als wir es zu träumen wagen? Ich würd schon sagen, das ist so. Zweifel?

Dann transformieren wir die doch gleich, jetzt sofort, damit die uns nicht im Weg rumstehen. Verwandeln wir die Zweifel in Sicherheit und Gewissheit. Einfach so, ja!

Zweifel sind was sehr oberflächliches und gehören nicht zum Kriegersein?
Wir, erwacht in unserem Feuer haben Tiefe, aus der Tiefe unserer Liebe heraus sind wir uns doch sicher was wir hier sind und tun, auch wenn wir es nicht immer so ganz begreifen. Wie ein schüchternes Reh lassen wir unser Bewusstsein durch die Wälder streifen, wagen uns manchmal kaum auf die Wiesen. Neue Gebiete erkunden wir nur in grösster Not.

Der stolze Krieger hört den Ruf seines Herzens. Zeigt sich ein Auftrag, so lässt er alles stehen und liegen und macht sich auf den Weg. Er trotzt allen Gefahren. Er überwindet alle Zweifel und Ängste, denn sein Herz führt ihn. Das Feuer seiner Liebe treibt ihn an, ermutigt ihn. Blind vertraut er der Führung seines Herzens, auch wenn alles dagegen spricht. Er befreit sich selbst von allen Fesseln und Gewichten und reist mit leichtem Gepäck, Liebe und Ausrichtung, mehr braucht er nicht.

Und so hören wir kollektiv den Ruf unserer Herzen die Welt in ihren Fundamenten zu erschüttern. Unser Bewusstsein ergründet die Ursprünge dieser Welt, taucht ab in die Ebene, wo alles begründet ist. Wir tauchen ab in die Ebene der Elemente aus denen diese Welt, wir selbst erschaffen sind.
Feuer, Erde, Luft und Wasser.

Die Elemente aus denen die Zeit und wir gemacht sind.

Lass dir jetzt ruhig einen Moment Zeit dich einzufühlen. Ich weiss, es fühlt sich hier so ein bisschen schwer an. Dumpf. Träge. Der Geist wird träge. Die Zeit zäh wie Kaugummi. Und dunkel ist es auch noch.

Es fällt mir auch grad schwer die richtigen Worte zu finden die Licht entfachen. Vielleicht noch tiefer in die eigenen Herzebenen eintauchen? Schon wirds leichter. Der Druck ist zwar noch immer da, aber es beginnt sich etwas zu bewegen. Es zeigt sich.

Das Wasser des Sturms, eigentlich sollte es Bewegung bringen, doch hier in der Tiefe ist alles wie eingepackt, vom Druck und der Dichte bis an die Grenzen gespannt, die alte Form zu bewahren.

Überraschende Situation. Dem Druck nachgeben, oder dagegen ankämpfen?

Wenn ich nachgebe, bricht die Dichte in mich ein, zerquetscht mich.

Wenn ich weiter kämpfe, spür ich zwar mein Herz, aber ich kann mich nicht bewegen.

Will mich die Energie zerstören? Will sie mich gefangen nehmen?

Ich geb nach. Da ich nicht weiss wohin es geht, wohin das führt, zurück kann ich auch nicht. Mein Herz wird schon wissen warum es mich hierher brachte.

Ich bin in meinem Sein unsterblich, unzerstörbar, die Seele ist ewig, ungebunden an die Elemente. Sie ist Liebe, ich bin Liebe, und dieser Druck, ist der Druck der Liebe.

Sie bricht ein. Will eins werden mit der Liebe in mir. Sie will mir bloss bewusst machen, ich bin eins.

So lass ich es geschehen.
So zeigt sich, hier in dieser Tiefe, in dieser Tiefe sind die Elemente eins.
Es ist meine eigene Tiefe.
Deine Tiefe.
Unsere Tiefe.

Ja, jetzt wird es leichter, es lichtet sich, es verdeutlicht sich. Die Zeit, sie erzählt uns von unserer eigenen Tiefe, und hier in diesem Bewusstsein, da können wir uns selbst in unserem elementaren Aufbau transformieren. Die Elemente transformieren sich in der eigenen Tiefe. Hier wo Erde, Luft, Wasser und Feuer noch eins sind, bevor sie auftauchen und sich in ihren unterschiedlichen Qualitäten formieren, sich in den Zyklen bewegen.

Hier können wir ansetzen, hier können wir es geschehen lassen. Hier können wir tun ohne zu handeln, hier können wir schöpfen ohne zu begreifen. Hier brauchen wir nicht zu wissen, weil wir Schöpfung sind, Liebe sind, Transformation sind. Hier ist die Quelle unserer Kraft. Sind wir jetzt ganz tief verbunden, wieder angebunden an den eigenen Ursprung?

Ich kann es nicht sagen, ich versteh und begreife nicht mehr wie du. Es fühlt sich so an, dass etwas geboren wird, so alt und jenseits von Zeit und Raum, und doch so frisch und neugeboren, als hätte es noch nie existiert. Bereichert, geläutert, erfrischt, tauchen wir wieder auf und ich bin sicher wir werden damit interessante Erfahrungen machen in unserem Alltag.

Zusammenfassen kann ich das hier nicht, diese Reise in die Tiefe des Bewusstseins der Elemente kannst du antreten oder nicht.

In Lak’ech


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