Mittwoch, 16. Mai 2012

Die in dir hochströmende Energie ist der Lebensstrom der Erde. Er erfasst dich, regt die Lebenskräfte in dir an und zieht dich gleichzeitig mit beiden Füssen auf den Boden. Die weiblichen Energien sind es, die dich hier ankommen lassen, die dich in deinem Leben ankommen lassen. Lass dich auf die Erde ein, lass dich auf dich selbst ein. In dieser Einheit mit der Mutter Erde kann heilen was du auf ihr erlebt hast, was dir den Schmerz der Trennung verursacht hat. In ihrem Liebesstrom kannst du genesen und neue Kräfte schöpfen.

Irgend etwas ist anders in diesem Leben. Ist dir das auch schon aufgefallen? Es ist doch ansonsten jedes mal so in etwa das selbe. Wir kommen auf die die Welt, kümmern uns um gewisse Erfahrungen und verreisen dann wieder.

Dramas hier, Dramas dort. Mal spektakulär mit Abgang auf dem Scheiterhaufen. Dann ganz unscheinbar Rüben züchtend und Kühe melkend. Die ganz Verwegenen richten sich gar in anderen Sternen ein, mit blauer Haut und doppelt so gross.

So leicht zermürbt haben uns die karmischen Räder schon, oder nicht? Müde, erschöpft, nicht weil die Nacht mal wieder zu kurz war, sondern ganz tief innen drin, in der Seelenebene. Ein flaues Gefühl, dass wir schon ewig und drei Tage dran sind.

Ewige Wiederkehr in das selbe Spiel, immer und immer und immer wieder. Und jedes mal das grosse Vergessen. Schon leicht angesäuert in den kleinen Körper gepresst und eingepfercht, mit dem Bewusstsein einer Küchenschabe. Gehen lernen, sprechen lernen, nicht das Feuer anfassen, weil heiss und aua. Und dann immer wieder das allerschlimmste! Mist gebaut, rechtsumkehrt und das selbe gleich noch einmal. Karma is a bitch! Oder wie war das?

Um nun doch endlich auf den Punkt zu kommen, ja genau, das ist der Punkt! Wir kommen jetzt endlich auf den Punkt. Das Ende endloser Erfahrungen ist da.

Endlich! Denkt sich ein Teil in der Seele. Der Aspekt der Seele, der sich immer klein machen musste. Nein ich darf nur kleines Mensch spielen. Nein, ich darf nicht schweben. Nein, ich darf nicht Gedankenlesen. Nein, nein, nein. Phoaa, das war manchmal derart anstrengend. Gibt nichts anstrengenderes als nicht zu lieben.

Doch zurück zum Punkt, jetzt endlich. Was ist denn nun genau los in diesem Leben? Hier am Ende dieser Zeit tut sich doch was besonderes, tun wir doch etwas besonderes.

Erst noch bisschen Hilfe von ganz Oben annehmen, dann löst sich die Trägheit auch noch auf. Wer jetzt vergessen hat Sanskrit zu verstehen, hier eine kleine Hilfe meinerseits: Shakti ist die Göttliche Mutter. Om Shakti Jay heisst. Feuert, äh feiert die Göttliche Mutter.

Gefeuert haben wir sie hier einst, verbannt und verbudelt, so übelst, dass es hier gang und gäb ist, die Erde als toten Erdhaufen zu betrachten und auf ihr rumzutrampeln, das tut schon sehr Weh. Uns alle schmerzt das Tag ein Tag aus, auch wenn es tief in uns vergraben ist, so ist doch Zeit die Göttin wieder zu feiern. Denn glaub mir, verärgern möchtest du sie nicht.

Ihre Zeit ist wieder gekommen. Und es ist ganz wichtig, sie wieder einzuladen in das eigene Leben, sie immer in sich zu spüren, sie immer um sich herum zu spüren. So finden wir Krieger und Kriegerinnen endlich das was wir verloren haben. Unsere Ganzheit. Unsere Weiblichkeit, unsere innere und äussere Vollkommenheit.

Wie können wir hier in Freude und Leichtigkeit alle Wunden heilen, wenn wir uns das Nährende und Tragende enthalten? Also wieder an den inneren Frieden mit dem Vergangenen erinnert und erneut entschieden, ja ich will Frieden und ich will Shakti in mir und um mich herum wieder in ihrer absoluten Präsenz und Freude erleben.

Ja, so wird das doch noch was. Immer ganz tief im Ursprung nachschauen. Symptombekämpfung reicht nicht weit, doch in der Tiefe die Ursachen finden und erlösen, das ist doch immer eine gute Sache.

Und wenn Shakti schon mal hier ist, ich glaub da gibt es noch so einiges in uns zu heilen zu diesem Thema, denn ob Mann oder Frau, die Weiblichkeit in uns ist gar tief verletzt. Diese Wunden zu heilen, in vielen Aspekten, das wird uns noch ein bisschen beschäftigen.

Aber sei frohen Mutes, es wird ganz schnell um vieles leichter. Denn ihre Feuer sie brennen wieder. Und so findet auch dich die Heilung im Schoss der Shakti. In ihrem Schoss beginnt es dir nun ganz klar zu dämmern, um was es hier jetzt nun geht in diesem Leben, so besonders es ist, ja wirklich sehr ausserhalb der gewohnten Norm.

Es fliessen zusammen die vielen Leben, hier im Nadelöhr am Ende der Zeit. Du bist jetzt nicht hier um nur irgendeine einzelne Erfahrung zu sammeln, oder Gaffer zu spielen im Übergang. Nein, du wirst gebraucht, du bist essentiell beteiligt. Die Summe deiner Erfahrungen im karmischen Rad, sie werden addiert und nach langer langer Zeit spuckt der Rechner endlich das Resultat aus.

Und jetzt wird es nochmals so richtig Eng. Denn die Ausdehnung unserer Liebe, unseres Bewusstseins, ist sich dies so gar nicht gewohnt. Diese Fülle im eigenen Sein in vollen Zügen auszukosten, auszuleben, das hatten wir hier noch nie. So bleibt uns denn nur eines zu tun, fallen lassen in den Schoss der Shakti. In ihrer Liebe, in ihr geboren, da brauchen wir uns nicht anzustrengen und fallen einfach in unseren ursprünglichsten Zustand zurück. Und der ist Liebe Liebe Liebe. Liebe ist endlos weit, so wie wir sind. In der Liebe findet alles von alleine seinen Platz, findet zueinander, findet Einheit. Alle unsere Aspekte vereinen sich. Ganz von allein, ganz einfach im sich selbst loslassen, entspannen und geniessen.

Und so wird es noch leichter und mit Freude Freude Freude überschüttet uns die Shakti bis es uns aus den Ohren quillt und wir vor Lebenssaft nur so strotzen. So sind wir bereit die neue Welt zu schöpfen.

In Lak’ech


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