Montag, 21. Mai 2012

“Ich glaub ich hab mich jetzt genug geplagt. Dem Unfrieden in mir hab ich mich lange hingegeben, mich herumgeschubbst, mich mir selbst verweigert. Jetzt ist gut.
Mein Ego hat mir diese Strukturen eingerichtet und diese überlass ich jetzt den Geiern.
Jetzt entfalte ich mein Licht, meine Liebe, mein Feuer und widme mich meiner Seelenlandschaft, die ich hier auf der Erde verwirkliche und Gott widme.”

Liebe und Vergebung, das sind die Zauberworte, die diese Revolution im Feuer der Liebe in ein freudiges Fest des Friedens verwandeln.

Die Ausgangslage, die sich uns jetzt präsentiert, ist für alle genau die gleiche. Keiner hier ist mehr oder weniger Verantwortlich für das was geschehen ist. Jeder spielte mit, jeder trägt für sein eigenes Leben alleinig die Verantwortung. Das kann man drehen und wenden wie man will.

Du willst noch ein bisschen länger verhandeln? Ja klar, den eigenen Mist in Nachbars Garten abladen scheint einfach zu sein, doch schau mal in die andere Ecke, da lädt dir grad dein Nachbar seinen Mist in deinen Garten, genau so viel wie du Fremdentsorgen wolltest. Ein lustiges Spiel!

So kommen wir nicht weiter. Wenn wir mit so Spässen aufhören, wendet sich das Blatt, das kann ich versprechen. Ehrlich! Schon häufig beobachtet und aus eigener Erfahrung kann ich das echt empfehlen. Es gibt da nur noch so unbewusste Spiele zu entlarven. Wir witzigen Figuren, wir sind nämlich manchmal echt die Kracher. Selbst wenn wir so Dinge begriffen haben, uns auch entschieden haben, aufgehört haben, dann tun wir es trotzdem noch immer und bemerken es nicht mal.

Das sind so unbewusste Geschichten, keiner weiss wo die begraben liegen und aus welchen Gräbern die Impulse kommen, doch längst totgeglaubte Seiten in uns selbst, sie leben noch. Gruselig. Hausinterne Zombies sozusagen die wir uns halten.

Wie man die los wird? Gute Frage, und ich glaub jetzt kommt der Titel des Tages zum Zuge. Schnell etwas tiefer eingetaucht ins spirituelle Sein. Es werde Licht, es werde Liebe, mein Herzchakra strahlt und leuchtet.
Es brennt, das Feuer meiner Liebe wird stärker und stärker, die Gedanken werden stiller und stiller, Ruhe kehrt ein, ich atme, und atme.

Wozu ich hier bin? Was bin ich? Was möchte ich?
Frag das mal den lieben Gott. Richtig! Das wird hier jetzt eine richtig schöne Gebetsrunde.
Um den Punkt zu finden, ist es empfehlenswert in der eigenen Liebe mit Gott zu sprechen, nicht ihn zuzutexten, sondern ihm zuzuhören. Er spricht durch dein Herz zu dir. Wissen was los ist mit dir, das weiss er eh, das brauchst ihm nicht zu erzählen.

Die Antworten, das ist ja das spannende, sind in der Liebe zu finden. Und dein Herz als deine Quelle der Liebe ist der perfekte Ort dich entsprechend auszurichten.
Dann lausche dem Rauschen jetzt mal eine Weile, bis Stille einkehrt.
Richtig bemerkt! Es geht hier und jetzt um etwas so tiefgründiges, so richtig grundsätzlich entscheidend.
Du und Gott.
Du vor der Geburt.
Du nach dem Tod.
Diesen heiligen Raum betreten wir kaum, ausser getrieben von höchster Not.
Doch dieses mal, also jetzt in diesem Moment, kehren wir freiwillig zurück, weil unser Herz ruft, und wir es hören und ihm folgen. Diesen heiligen Raum in trauter Zweisamkeit mit Gott zu betreten ist Erlösung.

Hier kann ich Schimpfen und Fluchen so lang ich will und mich auskotzen, bis alles raus ist, alles aus meinem System entwichen ist, was die Stille stört. Ich kann das so lange machen wie ich will, denn der liebe Herr, er hat Zeit, ewig viel, denn er ist die Ewigkeit.
Wenn dir nach Beichte zu mute ist, dann beichte. Wenn dir nach Danken zu mute ist, dann danke. Tu und lasse hier in deinem heiligen Raum mit Gott was immer du willst, so lange du willst. Irgendwann kehrt Ruhe ein, denn er nimmt dich so wie du bist, er liebt dich so wie du bist. Es gibt keine Bewertung, es gibt keine Schuld, es gibt keine Resonanz auf Nichts von ihm.
Er ist geduldig und er wartet bis du fertig bist. Er liebt dich. Er ist Liebe.
Du bist an seinem Thron angekommen, seinem Sitz in deinem Herzen.

Es fällt alles ab von dir, es ist Erlösung in die Einheit zurückzukehren, und der Weg ist nicht fern. Es ist das Gegenteil von Fern, so Nahe, dass suchen überflüssig ist.
Ich glaub du spürst es jetzt, und ich lass dich jetzt alleine mit Gott, denn dieser Moment ist heilig, wenn du heimkehrst in die Einheit.

In Lak’ech


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