Donnerstag, 27. September 2012

Das ging jetzt nochmals ganz schön rein ins menschliche Leben. Emotionen, Gefühle, die wirklich tiefsitzenden und verborgenen Geschichten kamen hoch. Sie wollten Ausdruck finden, freiheit erlangen, damit du selbst freier werden kannst.

Aber warum kamen die Hoch? So viele Gefühle, in so vielen Ebenen, persönlich wie global, viel Wut ist aufgekocht. Es lässt sich in den Medien mitverfolgen, zur Not in den Social Medias, weil dort kriegt man zu sehen, was sonst vertuscht wird.

Es geht nicht mehr, dass Ereignisse im persönlichen wie im globalen einfach unter den Teppich gekehrt werden können. Es gärt vor sich hin und wenn es kein Ventil findet, in dem es sich erlösen kann, in dem sich diese intensiven Ansammlungen von Emotionen entladen können, dann explodiert das Ganze ungeführt. Das führt zu irreparablen Schäden.

Jedoch zu wissen, was da ist, und es geführt hochzuholen, die darin liegende Kraft konstruktiv zu lenken, das ist eine Lösung, das ist wohl auch deren Sinn.

All diese tiefen Geschichten, die sich in den Emotionalkörpern von Mensch und Erde, von Ländern und Familien abgelagert haben, sie müssen raus, denn sie überstehen diese Energie nicht, die jetzt in uns erwache, auf der Erde eintreffen.

An die Kraft heranzukommen, durch den Schmerz hindurch zu gehen, das ist wahrhaftige Erlösung, wahrhaftige Heilung, nach der wir uns sehnen. Diese Schmerzen, diese rauhen Gefühle, Ängste, Wut, Frustration, Ohnmacht und so weiter und so fort, wenn sie im Hinterstübchen liegen, bilden sie den Kerker, der uns im Vergänglichen einsperrt.

Annehmen.
Aushalten.
Lieben und dann handeln.
Nicht blind zerstören.
Sinnvoll einsetzen.
Altes sprengen.
Neues errichten.

Das alles gehört zum Menschsein dazu.
Diese tickenden Zeitbomben gehören entschärft.
Langsam und aus der Liebe geführt gehört der Dampf abgelassen.
Ansonsten fliegt uns die ganze Geschichte um die Ohren.

Das wollen wir kaum, oder?

Daher,
Augen auf,
hinschauen.
Dann kann es sich lösen und führt auch dahin, wo wir gemeinsam hin wollen:
In eine bessere Welt.

In lak’ech


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