Freitag, 28. September 2012

Toben könnt ich,
wüten ohne Ende,
alles kurz und klein hacken,
ohne Rücksicht auf Verluste.
Wenn ich mich würd hingeben, den Gewalten, die sich in mir und auf der Welt zusammenballen ohne Liebe, ohne Führung, nicht gut würd das enden.

Wie ein Knoten steckts in mir fest.
Wütend über alles und nichts, gereizt, genervt,
doch ohne Grund,
denn eigentlich ist alles gut. Perfekt sogar.

Was ist hier los? Um was geht’s?

Was regt sich da in mir,
was will hier raus?
Und wohin, wozu?
Was mach ich damit?

Kommt ein Teil von mir selbst, von allen Menschen aus den Tiefen in mich, in alle hochgeschossen?
Geht doch nicht nur mir so, wenn ich so schau und spür im Kollektiv.
Alle haben die Schnauze voll. Aber so was von gestrichen voll.


Die eigene Macht, so urgewaltig, wild.

Doch lass ich sie raus, so hab ich Angst, sie nicht zu führen, ich kenn sie so nicht, nicht mehr.

So alt, so weise, so voller Kraft, so derart voller göttlicher Kraft, Feuer pur.
Wie krieg ich das in Griff?
Sind’s die Kriege, die mich davon abhalten sie zu leben?

Die uralten Machtaspekte meines Selbstes, meines Wesens, meines Kriegers in mir.
Ja! So ist das!
Das ist es!

Ich weiss doch was das ist, wie es ist, meine Macht zu leben.
Mich nicht von menschlichen Erinnerungen an die die irdischen Kriege aufhalten zu lassen, meinen inneren Krieger endlich wieder anzunehmen und zu leben.
Viel Freude denen die da immer noch einen grossen Bogen drum machen, um sich selbst, um ihre eigene Kraft, über ihr Denken und Fühlen stolpern, sich selbst ihre Macht verweigern, weil sie Angst davor haben.

Bin ich Angstfrei? Hab ich den Mut mich meiner Macht zu stellen, sie einzulassen, eins zu sein?
Der Mut ist im Krieger, und der Krieger ist weg. Was für ein Dilemma!
Wie lös ich denn das?

Ganz ehrlich, ich weiss es nicht.
Ich geb das ab, denn dieses Dilemma, ich halts nicht aus. Es ist wohl noch nicht ganz die Zeit, doch sie naht. Was ich weiss, es kommt, ganz bald.

Die wahren Krieger erwachen, in jedem, in allen, überall, zur selben Zeit, so befiehlt es der Himmel, denn auch dort ist das Mass nun voll, die Zeit gekommen, für die grossen Veränderungen. Die werden geschehen, wenn wir auferstehen. Bereiten wir uns vor, und obwohl wir es nicht wissen, stehen wir auf, es wird kommen.

In lak’ech


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