Samstag, 29. September 2012

Die Liebe webt nun ihr Netz.
Die Verbindung von allem,
es ist weder Vergänglich, noch Unvergänglich.

Ganz zart und unaufdringlich,
geschieht es nun.

Ungesehen, unbemerkt,
so webt sich Einheit in die Welt,
in unser Menschsein.

Verbindend, erneuernd, bringt sie zusammen,
was zusammengehört.

Sie lindert, das Vergangene,
sie heilt den Schmerz vom Losgelassenen.

Sie führt tiefer in unser eigenes Sein,
denn wir haben durchschritten all die Ebenen,
vor denen wir uns fürchteten,
wie wir uns fürchteten vor dem Tod.

Doch sie nimmt uns an die Hand,
und sie zieht uns hindurch,
durch das Gewühl der emotionalen Welten,
durch die Wirren der mentalen Welten.

Wir haben dies alles errichtet um zu erfahren,
und erfahren haben wir das Leid, den Schmerz.

Geschwind hindurch,
ja und nein,
denn die Liebe, ihre erschütternde sanfte Kraft,
in ihr ist das Vergängliche vergänglich.
Gelassen blicken wir dem Leid, dem Schmerz ins Auge.

Und so gehts hindurch,
ganz einfach,
ganz gelassen.

Bald treffen wir uns alle wieder,
auf der anderen Seite des Leidens,
Hinter den Wänden des Schmerzes,
durch den Wahnsinn hindurch.

Die Freude, die Liebe, das Licht der anderen Seite,
es zieht uns schon lange, doch der Schmerz war zu gross,
und es hätte das Spiel im Vergänglichen,
unsere Erfahrungen im Sterblichsein vernichtet.

Doch nun ist es Zeit,
das Spiel ist zu Ende,
Es gibt kein Ewiges,
es gibt kein Vergängliches.

Es gibt die Liebe,
es ist die Liebe,
und aus dem heraus, es entsteht das Neue, das neue Wirkliche, die neue Sicht im Spiel von Vergänglich und Unvergänglich.

In Lak’ech



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