Dienstag, 23. Oktober 2012

Die Schöpfung hat einen Körper, wie du.
Die Schöpfung hat einen Geist, wie du.

Nichts anderes sind wir, als ein Ebenbild der gesamten Schöpfung.

Wir haben es vergessen.
Wir gingen verloren.

Nicht alles vergassen wir.
Niemals gingen wir ganz verloren.
Denn dann, wär das Feuer in uns erloschen.
Das ist unmöglich.

Trotz grösster Anstrengung,
das Feuer brennt in allem.
Das Feuer des Ursprungs, der Quelle, aus dem sowohl Geist wie Körper einst entstanden.

Selbst in der grössten Dunkelheit,
selbst in der beinahe absoluten Abwesenheit von Licht,
selbst da brennt im innersten Kern das selbe Feuer.

Dieses Feuer ist unantastbar,
unberührbar,
unzerstörbar.

Es erwacht in dir, es lodert in dir auf und wächst heran zu seiner jetzt entsprechenden Grösse.

Du wirst eins mit dem Körper der Schöpfung.
Du wirst eins mit dem Geist der Schöpfung.
Du wirst eins mit der Quelle der Schöpfungen.

Dein Körper ist ein Abbild, eine Reflektion des Körpers der Schöpfung.
Dein Geist ist ein Abbild, eine Reflektion des Geistes der Schöpfung.
Körper und Geist der Schöpfung sind eins.
Dein Körper und dein Geist sind eins.

Die Seele steigt ab in den Körper, wird eins mit ihm.
Dein Bewusstsein beobachtet diese Gnade,
denn es ist nicht dein Verdienst.
Es ist nicht die Leistung deiner Hingabe.
Es ist nicht das Mass wie du zu lieben vermagst,
die diese Gnade gewährt.

Sie erreicht alle gleichermassen.
Es ist die Gnade Gottes.
Es ist unsere Dankbarkeit dieses Geschenk anzunehmen und es allen zu gönnen.

In Lak’ech

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