Freitag, 5. Oktober 2012

Das wachsende Bewusstsein für Zeit hat Folgen, sprich kommt einher mit Erlebnissen und Erscheinungen, die sich einordnen möchten.

Auch wenn wir es nicht wirklich erfassen können was mit uns und der Zeit geschieht, in diesem Vereinigungsprozess, es geht was ab.
So viel steht fest.

Die Räder der Zeit mahlen unentwegt und wir kommen in eine Bewusstseinsebene, weil sie uns jetzt in der Evolution des Menschseins geöffnet wird, in der wir wieder erkennen können, was die Zeit wirklich ist.

Ganz klar ist sie Illusion.
Genau wie die Materie.
Die Gefühle und Gedanken.

Also ändert sich an sich ja gar nichts.
Wir wissen, dass alles Illusion ist,
doch wirklich verstehen und erfassen,
für die Handlungsebene im stinknormale Alltag,
können wir es nicht.

Dass alles Illusion ist,
das Wissen,
nützt uns so ja rein gar nichts.
Nicht sonderlich viel auf jeden Fall,
ausser es als Spiri-Floskel zu verwenden.
Stimmts?

Tja, was nun, wenn diese Floskel Realität wird?
So wirkliche Realität.
Fassbar im Alltag.
Erlebbar in allem was wir tun.

Wir merken richtig, wir spürens, wir begreifens,
dass die Vergangenheit aufgelöst ist,
dass die Zukunft sich formiert,
noch nicht existiert.

Wir erkennen das Jetzt,
in seiner ganzen Dimension.

Wir leben in der Gegenwart,
eine Aneinanderreihung von Momenten.

Die Niederkunft der Seele in dich,
sie eröffnet Blicke in die darüberliegenden Momente,
so wie die Seele ihre Momente ‘da oben’ erlebt, sieht.

Das ist ganz schön verwirrend ‘hier unten’.
Der Emotionalkörper tickt völlig aus,
greift resonanzlos ins Gestern,
doch da ist nichts mehr.
Der Mentalkörper, das Ding das denkt,
rudert umher,
greift ins Leere.
Peilt’s nicht.

Das alles ist ganz schön aufwühlend,
fordernd, ruhig zu bleiben,
sich einfach diesem Fluss im Sein im Jetzt im Moment hinzugeben.

Die ganz Aufmerksamen werden bemerken, dass auch das Sein im Jetzt, teilweise auch einfach so schöne Spiri-Floskeln, sich verändert, doch ein bisschen an einem anderen Jetzt-Punkt ist, als bisher angenommen.

Dieses Jetzt ist genau im Punkt, wo sich die Räder der Zeit berühren, wo ihre Zähne ineinandergreifen, und wärs ein Mahlstein, wärs der Punkt, wo der Druck so gross ist, dass das Korn zu Mehl geknackt wird.

Genau in diesen Knack-Punkt,
da gehts jetzt hinein.

In Lak’ech


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