Montag, 8. Oktober 2012

Und wieder holt uns der Tod ein, springt nochmals herüber aus seiner Trecena, seinen 13 Tagen, die dieser Trecena des Sturms vorangegangen ist.

Er hat gelockert und gelöst, und jetzt fegt der Strum in seiner unerschütterlichen und unnachgiebigen Liebe alles hinfort, was bisher unsere Fundamente waren.

Wie ein Haus das auf Sand gebaut ist, spült die Flut das Erdreich weg, das nicht fest ist.

Ein guter Test für uns wie sattelfest wir sind, auf welchen Fundamenten wir unser Leben errichtet haben.

Aber es kommt nun hinzu, dass Fundamente, die bisher als sicher galten, es nicht mehr sind. Weil die Zeit schreitet voran, und mit ihr die Gesetze der Welten, die sich ändern.

In dieser Änderung der Gesetze, da stehen wir jetzt am Anfang.
Gott, oder nenn es wie du magst, gewährte uns viel Spielraum.
Damit ist nun Schluss.

Es kommen Zeiten auf uns zu, in denen wir noch viel mehr Spielraum haben werden. Das wird uns gottsjämmerlich überfordern so viel Verantwortung zu tragen.

Schwierig wirds vorallem wenn man das Neue aus dem Alten heraus versucht zu führen. Das Scheitern ist vorprogrammiert. Glaub mir.

Starre Strukturen ist nicht mehr.

Ein konstanter freier Fluss, darauf läufts hinaus.
In jedem Moment absolut Präsent Sein.
Auf keine Gewohnheit, auf keine Erfahrung, auf kein Wissen zurückgreifen können.
So läufts nun immer mehr.

Wenn du festhälst? Selber Schuld.
Das Loslassen ist radikal. Selbst Lichtstrukturen, Hirarchien, Traditionen, alles gerät ins Wanken und kommt ins Rutschen.

Und alles wird in den einen Strom eingehen, in dem wahrlich alles eins ist, in dem wahrlich alles im wirklichen Jetzt gemeinsam in Schöpfung ist.

In Lak’ech


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