Samstag, 13. Oktober 2012

Die ganze Trecena (Welle, 13 Tage) zusammenfassen.
Mit der Unterwelt hat’s angefangen, und darauf kommt es nun heute zurück. Die eigenen Unterwelten.

Die verschlossenen Drahtzieher im eigenen System.
Aspekte der eigenen Persönlichkeit die einem vorne immer wieder ein Bein stellen.
Vergrabenes, Vergessenes und Verdrängtes das da hinten rumort und immer wieder Wege findet nach vorne zu kommen und sich Ausdruck zu verschaffen.
Und noch vieles mehr.

Wir sind ziemlich komplexe Wesen.
Schichten der eigenen Persönlichkeiten agieren mit anderen Schichten, manchmal hebeln sie sich gegenseitig völlig aus.

Anders kann ich es gar nicht nachvollziehen, dass trotz allem so vieles noch immer so falsch läuft. Unbefriedigend ist treffender.

An den einen Stellen wunderbare Fortschritte, dafür gleich drei Rückschritte an anderen Stellen. So in der Welt da draussen, so auch in der Welt in uns drinnen.

Was ich besonders hervorheben möchte, als Fazit dieser Trecena, da sind wahrlich Unterwelten hochgekommen, ins Bewusstsein gerückt. Durch die eigene Klarheit auch klarer erkennbar, aber noch lange nicht im wirklich fassbaren Bereich. Das Hieb- und Stichfeste fehlt jedenfalls noch.

Man weiss quasi, dass man wo einen Hebel ansetzen soll, hat aber weder den Hebel noch das genaue Wo.

Aber das ist ja schon mal was!
Es geht auf jeden Fall in die Tiefe.
Das ist nichts Oberflächliches.
Es ist gehimmelte Erde, und geerdeter Himmel.
Das wirkliche hier ankommen, mit beiden Beinen auf dem Boden stehen in der eigenen Lichtpracht und Präsenz.

Jetzt wo die Seele ‘drückt’ stösst sie auf die körperlichen und tiefschwingenden Widerstandsebenen, an die Dinge, die man nicht freiwillig ändern will.
Sich davor gekonnt gedrückt hat.
Sich diese Eigenschaften immer hat vorbeiziehen lassen.
Bloss nicht hingucken, und es doch eigentlich ganz genau wissen, um was es geht.

Auf der Welt läuft das selbe Spiel mit dem Wirtschaftsystem ab. Alle, aber wirklich alle wissen bescheid, was für eine Sche…. da abläuft.
Warum läuft’s trotzdem noch?
Warum tun wir nichts?
Ich mein jetzt nicht auf die Strasse gehen und demonstrieren, das ist ein Anfang.
Nein ich mein was wirklich konkretes, die grosse Veränderung herbeiführen!

Wir tun’s im Kleinen bei uns selbst ja nicht.
Wie soll sich da im Grossen was ändern?
Die kleinen Dinge im Alltag, wo man genau weiss, dass sie nichts bringen, einem an sich sogar schaden. u.s.w. Lange Listen für jeden persönlich, lass deiner Phantasie freien Lauf.

Die eigenen Unterwelten, das dunkle, das Starre, es starrt in uns selbst, und es hält an allem fest, es verbirgt sich selbst, weil es etwas beschützt, das Wertvollste.

Überleg dir mal was das wohl sein könnte.

Und sag jetzt bloss nicht ‘Liebe’, so einfach mach ich es dir dann doch nicht.
Da ist etwas, wenn du das in dir findest, und merkst, dass es nicht mehr beschützt werden muss,
dann ändert sich ganz viel,
ganz einfach,
ganz von allein.

In Lak’ech


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