Ein Bild ohne Rahmen

 

Samstag, 24. November 2012

Aus der Rolle auszubrechen, ohne auszubrechen ist möglich. Erfülle sie mit all deiner Liebe und das Kunstück gelingt dir mit göttlicher Garantie.

Nimm ein Blatt Papier und einen Schreiber, oder öffne eine neue Datei in deinem Grafikprogramm. Zeichne nun mit dem Werkzeug ein Strichmännchen. Nach Lust und Laune kannst du deinem Männchen auch noch eine schöne Landschaft zeichnen.

Dieses Männchen, das bist du, die Landschaft die Umgebung in der du dich gerade aufhälst. Man könnte das nun weiterführen und mit dem guten alten Daumenkino oder mehreren Dateien ein kleines Filmchen daraus machen und das Strichmännchen zum Bewegen animieren.

Wie du sicherlich bemerkst, ist das Strichmännchen auf die zwei dimensionale Umgebung beschränkt und kann seinen Raum nicht einfach so verlassen.

Wie du sicherlich auch bemerkst, ahnst du schon auf was ich hinaus will.

Das selbe geschieht mit uns und unserer Seele. Die sitzt da eins weiter oben und zeichnet uns und unseren Lebensraum. Ein bisschen komplexer ist es zwar, aber vom Prinzip her ist es genau das selbe.

Wie du auch sicherlich ahnen kannst, ist der organisatorische Aspekt der ganzen Geschichte hier ziemlich aufwändig. Wenn alleine schon 10 Leute am selben Projekt mitwirken braucht es jemanden der für die Organisation zuständig ist und so weiter und so fort.
Das Ganze muss koordiniert werden.

Du kannst also nur erahnen was da oben los ist, um das hier unten so einigermassen in geführten Bahnen durchzukriegen. Besonders weil wir Strichmännchen hier auch noch meinen wir wüssten alles so genau.

Es ist nun also soweit, dass wir zumindesten schon mal aus unserer Realitätsebene beginnen hinauszuschauen. Es baut sich eine bewusste Verbindung auf mit den Wesen, die da draussen das hier drinnen begleiten, beobachten und gestalten.

Nun geschieht es, dass diese Verbindung immer stärker wird, und wir zunehmends selber beginnen können den Raum hier zu gestalten. Schrittweise werden unsere Befugnisse erweitert. Da die ganze Organisation schlussendlich in einer letztendlichen und allmächtigen Führungsebene zusammenläuft, wachsen unsere Befugnisse exakt im Verhältnis wie wir uns dieser einen Instanz anbinden können.

Sind wir darauf ganz ausgerichtet, manche Spiris nennen es das ‘Om Namah Shivay’ oder auch ‘göttlichen Willen’, beginnt sich der Raum zu stülpen und wir immer einser mit dem da oben, der den Pinsel schwingt. Weil der da dort oben, spirideutsch = das höhere Selbst, ist bereits ganz im Om Namah Shivay. Das heisst also nichts anderes, als dass da oben gewisse Regeln, Rahmenbedingungen ausgehandelt werden, an die sich dann alle halten. Gott, oder wie man es auch nennen mag, hat natürlich Vetorechte, aber meistens werden wir uns da oben ziemlich gut einig.

Nun ja, du merkst, da tut sich was auf, was den Rahme ziemlich sprengt. Lass die Sprengung in dir geschehen und freu dich einfach.

In Lak’ech

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