Die Illusion ist dein Freund

Samstag, 1. Dezember 2012

Stufe 1:

Mensch hat keine Ahnung was Sache ist. Er schläft, geht voll und ganz in seiner Rolle auf. Liebe beschränkt sich auf die Familie und den Freundeskreis.

Stufe 2:

Mensch beginnt zu Ahnen was Sache ist. Mysteriöse Zufälle lassen ihn darüber nachdenken, dass die Welt mehr ist, als er bisher gedacht hat. Er beginnt Energie wahrzunehmen. Die Vorstellung und das Gefühl, dass Liebe weitreichender ist als bisher angenommen, erweitert sich.

Stufe 3:

Mensch erkennt, dass alles eine Illusion ist. Er beginnt sie zu manipulieren. Er tritt in die Schöpferebenen in sich selbst ein und erinnert sich daran, dass er mit seiner Liebe sein Leben beeinflussen kann.

Und hier setzen wir jetzt mal an. Denn hier ungefähr stehen wir alle, die das hier lesen.

Denn hier wird das Leben langsam spannend. Wir können uns als erwacht bezeichnen. Die ersten Anzeichen von Erleuchtung machen sich bemerkbar und es kommen doch hie und da schon ganz interessante Schöpfungsimpulse durch uns hindurch mit denen wir ziemlich drastische Manipulationen an der Realität vornehmen.

Das Wort Manipulation kann man auch Wertfrei benutzen, das muss nicht nur schlecht gemeint sein. Es meint das Beeinflussen der Grundstruktur der Realität wie wir sie kennen, und zwar nicht mechanisch, sondern, dass wir mit unserer Liebe, unserem Bewusstsein die Realität verändern können.

Wir sitzen also in unseren Bildern, Flach wie die Leinwand, können es auch nicht verlassen, noch nicht, dass kommt wahrscheinlich noch, aber wir können unsere Liebe ausdehnen. Die Bedingungslose.

So bilden sich Kugeln, die die flache Welt nach hinten und nach vorne erweitern. Je grösser diese Kugeln werden, desto mehr können wir hinausschauen.

Die Liebe ist wie ein Transportmittel für unser Bewusstsein.

Über die Liebe erreichen wir die Bewohner jenseits unserer Scheibenwelt, und auch unsere grösseren Ichs, denn uns selbst gibt es ja in x-facher Ausführung, in jeder anderen Ebene ein mal.

Wir können die nun einzeln aufsuchen, entsprechend unserer Ausdehnung. Wir können aber auch gleich ganz die Welt der Bilder verlassen und ganz ‘hinaus’ lieben, in die Ausdehnung der Liebe Gottes eingehen.

Wir erreichen die endlosen Weiten des Seins,
den Ursprung und das Ende allen Seins.

Diesen Zustand brauchen wir. Ohne ihn bewegen wir uns stets im Rahmen gewisser Realitätsebenen, gewisser Zeitebenen, gewisser Himmel, gewisser Höllen. Sie alle sind Teil der grossen Illusionen. Es sind alles Erscheinungswelten.

In Lak’ech

Share This

Newsletter

Verpasse keinen Tages-Text und keinen Artikel!
Abonniere den kostenlosen Newsletter jetzt!

Du hast jetzt den Newsletter abonniert