kin_184

 

 

Tag 24 – 13.0.0.1.4 – 14. Januar 2013

– Kin 184 –

2 Kan | Kat | Cuetzpalin | Samen

Vor langer Zeit, die hiesige Welt war noch nicht in die Dunkelheit gegangen, waren wir eins mit unseren Träume. Unsere Träume waren eins mit den Träumen der Schöpfung.
Wir lebten lange und glücklich. Wir schöpften und waren glückselig.
Dann verdunkelte sich die Nacht. Die Welt und wir mit ihr fiel in die Dunkelheit.
Wir lernten die andere Seite kennen.

 

Was geschah, dass wir fielen?

Einerseit war es Zeit, andererseits stolperten wir über uns selbst. In diesem stets glückseligen Strom der Einheit mit der Welt und unseren Traumwelten, wuchs der Hochmut, und als einige begannen, ihre eigenen Träume als ihr Eigentum zu betrachten, da fing es an.

Einst dienten alle der Sache, der Schöpfung selbst.

Ob es aus Langeweile, oder einem anderen Grund geschah, man weiss es nicht, doch in uns verschob sich etwas grundlegendes. Ob einer damit anfing, oder es einfach Evolution der Schöpfung war, man weiss es nicht.

Das Ego diente dem Einen wie alles andere auch.

Was einst geschöpft war, um sich selbst als Individuum zu erfahren, verselbständigte sich. Es kämpfte sich frei. Wollte was eigenes erschaffen, was nicht dem Willen der Schöpfung unterlag. Es wurde durstig. Doch dieser Durst war Gift, und es verbreitete sich.

 

…. online geht’s weiter

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