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Alles zu seiner Zeit

Kin 146 – 24. August 2013

3 Weltenüberbrücker – Cimi . Keme . Miquiztli

Ton 3 – Die Vervielfältigung
Zeichen 6: Weltenüberbrücker – Das Weitergehen

Immer wieder darf altes verlassen werden und neues betreten werden. Ein Kreislauf der sobald kein Ende finden wird.
Immer wieder heisst es weitergehen, nicht stehen bleiben. Unerlässlich schiebt die Zeit ihre Kinder voran, zieht sie mit in ihrem Strom.

Ihre Energie ist nährend und drückt das zu Schöpfende aus allen Poren der Wesen, die sich dem Schöpfen verpflichtet haben.

Freudig begleitet und unterstützt sie alle die mitgehen, bestimmt erinnert sie alle daran nicht stehen zu bleiben, doch stets in ihrem Fluss zu bleiben.

Es gibt kein Austreten aus dem Strom der Zeit, gegen ihn ankämpfen ist zwecklos. Besser ist es sich ihr hinzugeben, mit der Zeit zu gehen.

Sie umspült sämtliche Fundamente die im Stillstand sind. Sie unterspült sie solange bis sie sich vom Untergrund lösen und letztendlich immer mitgerissen werden.

Der Zahn der Zeit nagt an allem, lässt altes zerfallen, reisst alles mit in der Vergänglichkeit des Seins.

Im Schoss der Zeit sind die Wesen im ewigen Jetzt. Sie werden mitgetragen. Sie sind eins mit dem Strom der Zeit und nichts kann sich ihnen entgegenstellen. Nichts ist unmöglich, denn was sein soll, das wird. Was nicht sein soll, ist bekannt und wird erst gar nicht getan.

So ist das Sein im Strom der Zeit.
Alles was war, sollte so sein.
Alles was ist, soll so sein.
Alles was wird, soll so kommen wie`s kommt.

Mit der Kraft der Zeit im Rücken gehts voran. Es gibt kein Grämen, kein Ziemen, kein Zaudern. Es gibt Kraft und Ausrichtung. Die Ideen gebären sich, erschaffen sich von ganz allein.

Die Freude, die Trauer, alles zu seiner Zeit.
Die tiefe Schöpfungsfreude allzeit präsent.

Ist die Einheit mit der Zeit von dauer, so gehts erst recht voran.
Voran heisst Erfolg im Schöpfer sein.
Gemessen am Reichtum der Seele.

Viel Zeit ist vergangen um neues zu bergen, um altes neu zu machen. In den inneren Reichen wurde viel erschaffen. Vieles hat noch nicht das Licht der Welt erblickt, es wuchs im Verborgenen, bereitete sich vor diese neue Welt zu betreten um sie zu beschenken, zum Zeitpunkt der der richtige ist.

Betrauert wird nicht, was noch nicht geworden ist. Alles was ist, ist richtig. Für alles kommt die Zeit, und wenn es lange im Inneren verweilt, ist Geduld die Kraft die nährt und die eigenen Kinder in das Alter führt bis ihre Zeit gekommen ist.

Im Zwiegespräch mit der Zeit, Gespräche die die Seele kennt, zeigt sich immer wann für was die Zeit gekommen ist. Weil etwas noch nicht ins Sein gekommen ist, das heisst nicht, dass es nicht sein soll, das heisst, dass es bald sein wird.

Die Zeit zeigt dem Wesen was wann sein soll. Das Wesen, in seinem tiefen Verständnis vom Lauf der Dinge, versteht.

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