Kin 144 – 22. August 2013

1 Samen – Kan . Kat . Cuetzpalin

Ton 1 – Der Beginn
Zeichen 4: Samen – Die Definition

Na du Hobby-Spiri! Glaubst an Licht und Liebe? Aber wenns Hart auf Hart kommt, gehts sofort auf die Bank und ins Spital. Stell dir vor, es ist etwas und du kannst dich auf nichts im alten System abstützen. Stell dir vor du hast wirklich nur noch den Glauben ans Licht und die Liebe?

Gemeint ist kein blinder und naiver Glaube und das Hinterherbeten an einen Guru oder sonstigen Schlaumeier. Gemeint ist nacktes und knallhartes alleinsein mit dem was du wirklich glaubst.
Selbstheilungskräfte, Manifestationskräfte und derlei utopische Träume einer zukünftigen Welt, in der wir noch nicht sind, sind erst bedingt verfügbar.

Etwas provokativ formuliert, aber darum gehts in der heute beginnenden Samen-Welle.

Überspitzt formuliert sind wir ja alle eigentlich nur hobbymässig spirituell. So ganz in die Realität haben wir unser Licht nicht wirklich gebracht, stimmts? Sobalds wirklich eng wird weichen wir in die alten Systeme aus und gehen lieber auf Nummer sicher, weil wir der Sache doch nicht so ganz trauen.

Wir träumen davon übers Wasser zu gehen, doch wenn das Eis wirklich dünner und dünner wird, steigen wir sofort ins Boot um.

Die Tatsache, dass die Lichtwelten, in denen wir uns durch Meditation und Bewusstheit langsam auskennen, wirklich Real sind, ist noch nicht ganz bei uns angekommen. Wir reden uns das zwar gerne ein. Wir üben das Schöpfersein auch fleissig. Wir schauen aber nicht gerne hin, wenn wir das Licht ausknippsen und lieber alte Sicherheiten heranziehen.

Das ist halt Fahrradfahren mit Stützrädern, irgendwie muss man es ja lernen, aber irgendwann kommt der Moment wo diese Stützen weggenommen werden und man das wirkliche Fahrradfahren lernen muss. Dabei gibts Stürze und Schrammen, an denen können wir gleich die Selbstheilungskräfte üben.

Wir haben uns viel vorgenommen, und das können wir nur verwirklichen in dem wir die Stützräder entfernen, das Boot versenken, und ohne Hilfe vom alten System leben lernen.

Sich selbst mal ganz nüchtern betrachten ist ein Anfang. Genau hinschauen, wo man die Realität des Lichts nicht zulässt, kann die Türen öffnen um eine gesunde Mischung zu finden, wie die spirituelle Realität ganz ins Leben einfliessen kann.

Die wirklich erleuchtete Gesellschaft, mit Weltfriede und Wohlstand für alle, wird nicht einfach über Nacht über das Alte gestülpt und erscheint nicht einfach so. Es sind unsere konkreten Definitionen die die Realität des Lichts ins alte System eindringen lassen.

Momentan halten wir das wirkliche Eindringen des Lichts noch zurück weil wir selbst immer wieder zögern alte Sicherheiten aufzugeben und dem Licht wirklich zu vertrauen wenns brenzlig wird. Es sind eher subtil unbewusste Aspekte, die sich auch sehr leicht mit Entschuldigungen, Rechtfertigungen und Erklärungen umgehen lassen. Schau genau hin. Wir alle tun das.

Das Licht Realität werden lassen heisst nicht den Job zu schmeissen oder die Kinder aus der Schule zu nehmen und in den Wald ziehen. Das Licht bietet absolute Sicherheit und verlangt von niemandem zu verhungern oder zu sterben aus Dummheit. Das Manifestieren der Realität des Lichtes ermöglicht vernünftige Wege aus dem alten System hinaus und hinein in die neue Welt. Hinein in eine Welt in der das alte neu wird ohne dabei über einen holprigen Übergang zu stolpern.

Das einzige was es zu tun gibt, ist unsere Lichtkräfte zu nutzen und genau zu definieren was wir vorhaben.

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