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Die brachialen Kräfte in uns

Kin 139 – 17. August 2013

9 Sturm – Cauac . Kawoq . Quiahuitl

Ton 9 – Das Kreieren
Zeichen 19: Sturm – Die Naturgewalt

Die Natur führt Veränderungen immer wieder mit brachialer Gewalt herbei. Erdbeben, Vulkanausbrücke, Stürme und Kometen verändern in regelmässigen Abständen das Gesicht der Erde. In allem gemeinsam sind enorme Energien zu finden, die sich entladen.

Auch wir Menschen haben diese brachialen Energien in uns und sind mit denjenigen der Erde und des Kosmos verbunden. Führen wir selbst ja immer wieder Konflikte in unserem Leben herbei. Manchmal können wir diese Kräfte konstruktiv nutzen, manchmal haben wir keine Führung darüber.

Ereignisse wie Erdbeben entstehen durch Reibung und Druck der sich bewegenden tektonischen Platten. Wird der Druck zu gross, den die Bewegungen aufbauen, entlädt sich die Energie.

In uns geschehen ganz ähnliche Prozesse, und die sind gar nicht schlecht. Man muss nur wissen wie sie funktionieren und wenn man sie im Auge behält, kann man sich diese Kräfte zu nutze machen.

In uns bewegen sich die verschiedensten Themen und bauen Druck auf. Beispielsweise reiben sich alte Konditionierungen mit den neuen Einsichten eines freien Geistes.

In einem selbst ist das manchmal gar nicht so einfach zu erkennen, aber im Aussen sehr wohl. Im aktuelle Beispiel Ägypten kollidieren zweierlei solcher kollektiver Themen. Man kann nicht so genau sagen es sei Islam versus Christentum, die Themen dahinter sind sehr Komplex. Aber es reiben sich seit längerem, wohl jahrtausendalte Themen aneinander, die sich zur Zeit massiv entladen. Es findet gerade das Erdbeben statt.

Solche Vorgänge finden in uns selbst permanent statt, wie auch mit unseren Mitmenschen, in Beziehungen, Freundschaften, Bekanntschaften, Gruppierungen und so weiter und so fort. Überall wo wir leben, einander begegnen, treffen unterschiedliche Welten aufeinander und erzeugen Reibung und Druck.

Diese Bewegungen werden dann auch noch von kosmischen Bewegungen begleitet die sie verstärken und mitziehen. Auch der Einfluss der Zeit und ihren energetischen Bewegungen, die einzig im Maya Kalender genau beschrieben werden, sind mit unseren inneren und äusseren Themenbewegungen ständig in Verbindung.

Es bewegen sich also permanent enorme Energien miteinander und gegeneinander. Wir haben die natürliche Fähigkeit diese Dinge zu spüren und zu erkennen. Es braucht nur eine kleine Horizonterweiterung um sie wahrzunehmen. Ein sich näherndes Gewitter ist meistens sehr deutlich zu spüren. Sämtliche Naturgewalten können fühlige Menschen schon im Voraus wahrnehmen.
Wenn irgendwo auf der Welt Konflikte aufbrechen, wie jetzt gerade in Ägypten sind wir in indirekter Weise davon betroffen und fühlen mit, sehen es kommen.

Öffnen wir uns diesen Kräften in uns selbst, können wir lernen sie kreativ zu nutzen, sie als schöpfende und verändernde Kräfte einzusetzen und mit diesen brachialen Energien umzugehen.

Bauen sich solche Kräfte zwischen zwei Menschen auf, und es führt zu einem Streit, liegt es an den Beteiligten ob es zu einem konstruktiven Gespräch führt oder ob man sich gegenseitig an die Gurgel geht, was auch eine Freisetzung der Energie herbeiführt.

Es muss einem einfach klar sein, dass solche Bewegungen die Energien nähren und sie zu konzentrierten Kraftzentren werden lässt, die sich irgendwann entladen werden. Man kann dies nutzen oder sich überraschen lassen und dann der Veränderung hinterherrennen, oder man ist Weise und nutzt sie als schöpfendes Wesen.

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