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Schaffe schaffe Häusle baue

Kin 134 – 12. August 2013

4 Magier – Ix . I’x . Ocelotl

Ton 4 – Die Strukturierung
Zeichen 14: Magier – Die Liebesstruktur

Diese liebe Welt ist ja nicht mehr als Lug und Trug. Niemand weiss was hier wirklich abgeht, alles was kracht ist inszeniert, manipuliert und eingefädelt. Das Essen ist giftiger Gummimüll, die Luft und das Wasser chemisch aufgemischt. Und in letzter Instanz ist sie Ilusion, eine Erscheinung wie ein Traum, ob Quantenschaum, oder Licht und Welle.
Was ist das doch für ein grausliger Ort geworden, in den ich da hineingeraten bin.

Doch halt! Wir sind gerettet! Die Liebe! Sie rettet uns!

Wenn ich meinen Zynismus jetzt noch ein bisschen bändige, dann wird das hier noch was. Es ist die Liebe, ja die Liebe. Seufz! Sie rettet uns! Sie holt uns hier raus!

Nein wirklich! Allerdings liegts an mir selbst. Ich kann nicht einfach warten bis die Liebeswolke alles umhüllt und Simsalabim kommt die Glückseligkeit hervor. Es liegt an mir. Es ist mein Handeln. Es ist meine Liebe die Liebt.

Mag alles noch so verkorkst sein, da ist Familie, da sind Freunde, da sind Tiere die ich liebe. Diese Liebe sie webt Netze und Verbindungen, die sind geschützt von dieser grausligen Welt, kein Bösewicht kommt da dran, kann sie zerstören. Meine Liebe zu Gott, zum Universum, sie ist das heiligste des Heiligen, unzerstörbar und in allem zu finden.

Hach schmacht. Wie schön!

Im Ernst! Es gibt sie wirklich und sie rettet uns wirklich. Doch sie ist nicht bloss lieb und nett, sie ist nicht bloss aufgesetzt und verschnulzt, es gibt sie in echt, die Liebe die mich hier führt, die mich rettet. Sie ist kein Mann, sie ist keine Frau. Sie ist schneidig, sie ist mächtig, sie ist klar, sie ist direkt.

Erkenn ich sie klar und wahr, so ist sie direkt. Ist sie das einzige was mich führt, was mich inspiriert, was mich hält und trägt und interessiert, dann rett ich mich selbst, dann ich bin ich die Seele wie das Universum sie schuff.

Sie ist weich und sanft und sie hüllt mich ein. Sie schützt mich. Sie liebt mich. Doch nebst der Watte und dem vielen Rosa ist sie scharf und strukturiert. Sie ist mein Haus, mein Dach über dem Kopf. Sie ist mein Keller, mein Vorratsraum. Ich kann auf sie bauen, mit ihr bauen, mit ihr sein.

Ich verbring viel Zeit mit ihr allein, ich erkenn mich in ihr, wie sie sich in mir erkennt. Sie ist mein Spiegel, sie ist mein Spiel. So spiel ich mein eigenes Spiel und die Regeln sind universell und nicht irdisch menschlich von aussen. Sie kommt aus dem Universum in mir, die Liebe in all ihren Formen und Strukturen, ihren Bewegungen und Flüssen. So vielfältig, so einfach, so komplex und so einfach, und das alles ist in mir, gebärt sich in mir.

Die Liebe und ich, wir übernehmen die Weltherrschaft.

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