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Wie die Liebe in die Einheit führt

Kin 140 – 18. August 2013

10 Sonne – Ahau . Ajpu . Xochitl

Ton 10 – Die Hingabe
Zeichen 20: Sonne – Die Liebe

Mal schauen ob die Liebe wirklich die Lösung für alles ist. So heisst es ja immer. Von was für einer Liebe ist die Rede?
Hat die Liebe nicht immer einen Bezug zu jemandem, zu etwas?

Kann ich einfach da sitzen und lieben ohne sie auf jemanden oder etwas zu richten?
Ich glaube das geht nicht, jedenfalls nicht im bisherigen Verständnis von Liebe. Dann muss wohl Gott herhalten. Nenn es von mir aus auch Universum, oder Natur oder what ever.

Liebe braucht jedenfalls immer einen Fluss zwischen dir und einem Gegenüber, oder umgekehrt, Liebe erzeugt einen Fluss zwischen mindestens zwei Wesen. In allem ist ein Wesen, egal ob Mensch oder Erlebnis.

Wenn wir jetzt also so weit sind, dass wir alles was wir je getan haben, in diesem Leben, oder falls Erinnerungen vorhanden sind, auch in anderen Leben, sind wir oberflächlich soweit gekommen eine gewisse Einheit in uns wieder herzustellen. In unserem Bewusstsein fliesst wieder Liebe zwischen allem was wir erlebt haben und all unsere Erfahrungen sind in einem Liebesfluss.

Wir lieben uns und alle Beteiligten in allem was wir erlebt haben. Das Akzeptieren und Verantwortung übernehmen führt in diesen Zustand der Einheit in dem die Liebe fliesst. Ohne Urteil können wir die Liebe durch unser ganzes Leben fliessen lassen, durch die menschliche Ebene und durch die seelische Ebene.

Da wir unendlich viele Erfahrungen als Seele gemacht haben könne wir da nicht alles bewusst erfassen. Aber wir können dies mit unserem jetzigen Leben machen. Können wir das in der menschlichen Ebene machen, spiegelt sich das ganz von alleine in die seelische Ebene.

Somit beginnt die Liebe auch Lebensübergreifend zu fliessen. Optisch vorstellbar sind das zwei waagrechte Scheiben. In der einen sind all unsere menschlichen Erfahrungen, an die wir uns sehr klar erinnern können. In der anderen Scheibe sind all die seelischen Erfahrungen aus unzähligen Leben, an die wir uns meistens kaum erinnern können.
Die menschliche Scheibe ist jedoch nichts anderes als ein Spiegel der seelischen.

Dinge die uns als Mensch wiederfahren sind, die wir nicht akzeptieren, spalten sich ab und der Liebesfluss versiegt. Diese Scheiben sind also voller Lücken in denen die Liebe nicht fliessen kann.

Jetzt in dieser Zeit werden diese Lücken immer deutlicher. Man kann nicht einfach Liebe dahinfliessen lassen und meinen es sei dann gut so. Das würde uns den Lerneffekt nehmen. Das einzige was passiert wenn wir Liebe in die Lücken fliessen lassen, ist, dass uns bewusst wird warum da überhaupt eine Lücke ist. Ist uns der Grund für die Lücke nicht klar, können wir zwar immer wieder quasi von Hand Liebe hinfliessen lassen, aber sie bleibt nicht beständig im Fluss. Das kann sie erst wenn wir gelernt haben.

Sobald wir in unserer menschlichen Scheibe die Lücken erkannt und die Gründe wissen und entsprechende Änderungen gemacht haben, dann fühlen wir uns rund und erfüllt. Die Basis steht.

Dann geschieht etwas wunderbares. Denn die Lücken die wir hier wieder füllen, füllen sich gleichzeitig gespiegelt in der seelischen Ebene. Die Liebe fliesst nun nicht mehr nur in den waagrechten Scheiben, sie beginnt die beiden Scheiben senkrecht zu verbinden. Wir kommen wieder in einen tiefen Kontakt mit unserer Seelenwelt.

Unser Menschsein wird eins mit unserem Seelensein.

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