4 Sonne – Ahau . Ajpu . Xochitl

Kin 160 – 7. September 2013

Wie schon öfters erwähnt, ist Liebe die Basis für die Bewusstseinsentwicklung.

Doch was ist Liebe? Und wie ‘nutzt’ man sie praktischerweise?

Ein Leben ohne universelle Liebe kennen wir alle. Man sucht sich die Liebe seines Lebens und heiratet, kriegt Kinder und liebt die Familie und Freunde.
Lieblingstätigkeiten und Objekte gibts auch noch dazu und das wärs dann in etwa gewesen.

Läuft in diesem kleinen Ländle alles einigermassen rund, kümmert man sich kaum weiter darum was im Rest der Welt wirklich abgeht. Der eigene Liebesfluss zyrkuliert also nur einem sehr begrenzten Radius und auch dort nur sehr eingeschränkt.

Mit Liebe muss man allerdings weder sparen noch sie einteilen, weil sie irgendwann ausgehen könnte. Sie kann niemals versiegen. Wenn es von etwas mehr als genug im Universum gibt, dann ist es Liebe!

Alles andere hat irgendwann eine räumliche und zeitliche Begrenzung. Die Liebe nicht! Sie ist selbst dort, wo sonst nichts ist. Der Raum zwischen den Elektronen und Protonen der Atome ist genau so mit Liebe erfüllt wie die wahnsinnig langen Distanzen zwischen den Sternen im Weltall und den noch wahnsinnigeren Distanzen zwischen den Galaxien im Universum.

Wie das möglich ist? Ganz einfach! Jedes Wesen hat eine Liebesquelle im Herzen. Schaut man nun genau hin, ist jedes Atom ein Wesen, ein Bewusstsein. Das geht weiter über die Steine, Pflanzen, Tiere, Menschen, Planeten, Sonnen und Galaxien. Das sind alles verschiedene Lebensformen von Seelen. Zwar unterschiedlich in ihrer Erscheinungsform und Wirkungsweisen, aber alles was es gibt, ist belebt und beseelt und hat ein liebequellendes Herz.

Diese alles entscheidende Sichtweise haben wir lieben Menschen, vorallem die ‘moderne’ Gattung, fast völlig vergessen.

Nebst den anderen Menschen sind uns Tiere gerade mal so knapp noch genug ähnlich, dass ihnen einen Herz zugestanden wird. Rein anatomisch sieht es unserem eigenen blutpumpenden Herzen sogar noch sehr ähnlich. Aber allem anderen wird kein Herz zugesprochen, weil wir es nicht direkt erkennen können.

Nur weil das Wesen aber anders aussieht, heisst das nicht, dass es nicht liebt. Da wir diese Art Liebe nicht direkt erkennen konnten, kappten wir diese Liebesströme und verkleinerten unsere Liebesnetzwerke enorm.

Wir lieben den nächtlichen Sternenhimmel eigentlich deshalb, weil diese Sterne uns ihre Liebe schicken. Tief drinnen wissen wir das eigentlich und schauen sehnsüchtigt in den Nachthimmel.

Ändern wir unseren Blickwinkel wieder und beginnen wieder die Liebesquellen in allen Wesen gleichermassen zu erkennen, verbinden wir uns wieder mit allem Leben im Universum. So werden wir wieder Teil von allem was ist, so werden wir wieder Ganz. Und so, und nur so, kann sich unser Bewusstseinsraum an alle anderen Bewusstseinsräume aller Wesen anschliessen.

Wir können wieder unseren Platz im Spiel des Kosmos einnehmen und alles Lieben was ist und werden von allem geliebt was ist, und wir spüren das, wir erleben es, wir leben die universelle Liebe.

Alles Liebe
Ers

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