7 Nacht – Akbal . Ak’ab’al . Calli

Kin 163 – 10. September 2013

Langsam aber sicher wird der eigene Bewusstseinsraum zu einem neuen zu Hause. Noch etwas zögerlich findet man sich darin zurecht und die eigenen Projekte und Geschichten finden sich ein.

Es wird zu einer Gewohnheit diesen eigenen Raum zu pflegen und zuzuschauen wie sich die Dinge darin entwickeln.

Es ist ein Raum entstanden in dem du deinen Ideen begegnen kannst, an ihnen arbeitest und sie entwickelst. Ungestört von den Einflüssen der äusseren Welt hast du dir deine eigene Welt geschaffen.

Es ist ein Raum in dem die Seele allein mit Gott ist und sie sich mit ihren Schöpfungsprojekten beschäftigt.

Es ist ein Raum jenseits des äusseren Raum-Zeit-Gefüges. Klar hat alles was darin geschieht eine Auswirkung in die äussere Welt, das ist ja auch Sinn und Zweck des ganzen. Aber wie in einem Gewächshaus können hier die Schösslinge gezogen werden. Im geschützten Rahmen können sie sich ungestört entfalten.

Einiges braucht etwas länger als anderes, und das ist in Ordnung so. Es entsteht ein klare Übersicht über alles was man am Laufen hat, und man muss mit niemandem darüber reden.

Was ohne Bewusstsein des eigenen Bewusstseinsraumes früher alles gemacht wurde, war chaotisch und unkoordiniert. Während man dem einen nachrannte, vergass man die anderen Dinge. Ein no-go Zustand für Multitasking. Aber jetzt ist das anders.

Während man sich im täglichen Aussenbetrieb um eine Sache kümmert, daran arbeitet, weiss man mit Gewissheit, dass es den anderen Angelegenheiten gut geht und sie sich entwickeln und wachsen.

Auch Themen, die einem schon lange immer wieder in Atem halten, haben mehr Luft bekommen. Alles ist sortierter und tritt sich nicht immer gegenseitig auf die Füsse.

Hartnäckige Themen die sich immer wieder gemeldet haben, behindern gerne den Wachstumsfluss der Projekte. Dies ändert sich.

Alles hat seine Zeit und im eigenen Bewusstseinsraum teilt man sie selbst ein. Dies geschieht nicht indem man mit der Agenda dasitzt und jedem Ding eine Stunde zuweist.

Indem man im eigenen Raum präsent ist, mit allem verbunden ist, was darin ist, in einem selbst ist, entsteht ein Fluss. Da man mit der Zeit selbst in Verbindung ist, weil du immerhin ansatzweise schon verstehst, dass die Zeit ein Wesen ist, bist du mit allem im Zeitfluss.

Du bist aber nicht überfordert weil du nicht gleich mit der ganzen Welt im gemeinsamen Zeitfluss sein musst. Dir ist klar, dass es erst einmal reicht mit dir selbst im Zeitfluss zu sein, und somit mit allen deinen Projekten im Fluss bist, ohne dass du überall gleichzeitig handanlegen musst.

Die Energie der Liebe, die Schöpfungskraft der Erde, des Himmels und der Zeit fliessen in dir zusammen und erfüllen deinen Schöpfungsraum und alles was zu dir gehört.

Du merkst auch schneller wenn etwas nicht dazu bestimmt ist jemals in die äussere Welt zu gelangen. Du kannst es einfach gehen lassen damit mehr Raum entsteht für all das was wirklich sein möcht.

Natürlich gibt es auch Bereiche im eigenen Bewusstseinsraum in denen sich die alten Schmerzen und Verletzungen befinden. Ihnen kannst du dich widmen und leichter Heilung finden, Heilung zulassen.

Sie sind einfach da, haben ihren Raum und sie gehören zu dir wie alles andere auch. Es entsteht eine grosse Gelassenheit und Souveränität im Umgang damit. Sie stören dich immer weniger, und für vieles können Lösungen entstehen, einfach so, von ganz alleine. Einfach indem du ihnen den Raum gibst, den sie in dir haben.

Dein Raum und deine Zeit darin sind erfüllt mit deiner Liebe, deinem Licht und deinem Feuer. Nähre dies und errichte deine heilige Feuerstelle in deinem Bewusstseinsraum. Dies wird deinen Raum noch weiter und klarer machen.

Alles Liebe
Ers

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