11 Hand – Manik . Kiej . Mazatl

Kin 167 – 14. September 2013

Machen wir doch aus der Vorstellung vom eigenen Bewusstseinsraum ein richtiges Bild und gucken uns das an, wie es in Wirklichkeit aussieht. Da es sich ja um eine Lichtebene handelt, sieht das wohl jeder und jede etwas anders.

Die Lichtebenen, oder die Bewusstseinsebenen, die nicht materieller Natur sind, übersteigen unser Denkvermögen, deshalb ist alles was wir jenseits vom Gewohnten sehen und erkennen können eine Art Übersetzung. Wir bekommen von unserem Hirn Bilder oder sonstige Eindrücke präsentiert, damit wir Verstehen können, was jenseits der matierellen Welt abgeht.

So hat jeder eine eigene Sprache entwickelt, die Lichtebenen zu verstehen. Es gibt also kein Falsch und kein Richtig. Es gibt nur deine eigene persönliche Wahrnehmung und Lichtsprache.

Wenn man so was in einer Gruppe macht, einigt man sich logischerweise auf eine gemeinsame Sprache. Die Zuordnung der Chakren ist Beispielsweise so eine gemeinsame Sprache die sich schon vor langer Zeit auf dem ganzen Planeten durchgesetzt hat. Die Farben und Qualitäten der Chakren sind in etwa überall die selben.

Ich erwähn das, um klar zu stellen, dass ich einfach Bilder verwende um etwas zu beschreiben, so wie ich es für mich verstehen kann, und wie es für mich funktioniert. Es anders zu sehen, das selbe anders wahrzunehmen heisst nicht, dass der eine falsch liegt, sondern das sind einfach verschiedene Arten von Wahrnehmung.

Meinen Bewusstseinsraum um mich herum seh ich als eine Kugel. Die ist ziemlich gross. Einerseits ist es ein geschlossener Raum und zeitgleich aber Grenzenlos. Damit mein liebes Menschenhirn darin etwas anstellen kann, kommt dann wohl die überschaubare Grösse zum Zug.

Man darf ruhig etwas achtsam sein, wenn man sich solche Lichtstrukturen anschaut. Indem man etwas als nur geschlossen definiert – durch hinschauen definiert man – ist es auch etwas geschlossenes. Das Licht macht eigentlich meistens exakt das was wir vorgeben. Drum immer schön offen bleiben im Geist. Dein Wesen ist absolut fähig, den eigenen Raum in seiner sich dir zeigenden Form zu erkennen, klar definierte Grenzen zu setzen und gleichzeitig die Grenzenlosigkeit deines Wesens und deines Raumes zu sehen.
Hin und her switschen geht natürlich auch.

Dieser Raum ist die Arbeitsebene. Darin kann man alles mögliche machen. Alle Projekte platzieren, mit Licht strukturieren, mit Liebe nähren, damit es in den Fluss kommt. Und so weiter und so fort.

Wie gestern erwähnt tummelt sich im eigenen Raum auch die eigene Geschichte. Sie geistert da rum, solange man nichts dagegen unternimmt und sich nicht um die Geister der Vergangenheit kümmert.

Tut man dies nicht, kreuzen sie immer wieder die Wege, und verhindern, dass die Projekte vorankommen. Wenn da ein Ungetüm aus der Vergangenheit dazwischensteht, weicht man natürlich gerne aus. Dabei bleiben allerdings so manche Projekte auf der Strecke.

Ein Teil in einem nutzt das gerne aus, man müsste ja sonst in die Verantwortung gehen, sowohl die Vergangenheit anerkennen, wie die Zukunft in die eigene Hand nehmen, und das alles in der selben Gegenwart handhaben.

Viel zu anstrengend, denkt sich so manch einer, und ist den Geistern ein klein bisschen dankbar, dass sie die Wege immer mal wieder kreuzen. Ein Segen für die Bequemlichkeit und ein Hoch auf die eigenen Scheuklappen.

Man kann sich natürlich auch voller Tatkraft auf einzelne Projekte stürzen, sich dumm und dämmlich arbeiten. Das verhindert auch, die alten Geister zu sehen. Es verhindert auch den Blick auf mögliche andere Projekte, oder die Verknüpfung verschiedener Projekte, sowohl eigene wie auch gemeinsame mit anderen Wesen in ihren anderen Bewusstseinswelten.

Doch all diese Ausreden und Ablenkungen funktionieren in der neuen Art des eigenen Raumhaltens nicht mehr. Alles ist gleichzeitig gleichmässig präsent. Wer Bälle jonglieren kann ist hier klar im Vorteil. Je mehr desto anspruchsvoller ist das Jonglieren.

Mit dem Wort jonglieren ist eigentlich alles gesagt, denn es ist nicht anders mit dem Umgang all dessen was einem im eigenen Raum begegnet.

Anfangs fallen einem die Bälle natürlich öfters auf den Boden, doch mit der Zeit kriegt man das gut in den Griff. Auch die Geister der Vergangenheit bleiben in ihren Boxen, und wenn der Zeitpunkt richtig ist, schaut man hinein und tut damit was richtig ist, genau so wie man sich um die Projekte in den anderen Boxen kümmert.

Auch hier wiederum sei erwähnt, ein Box ist hier nicht nur eine geschlossene Kiste, sondern gleichzeitig auch unverpackte Transparenz in Verbindung mit allem drum herum.

Deine Wohnung ist ja auch einigermassen aufgeräumt , und wenn du etwas brauchst nimmst du es aus der entsprechenden Schublade. Von daher ist das hier im Bewusstseinsraum nichts anderes als wir nicht eh schon kennen.

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