1 Hund – Oc . Tz’i . Itzcuintli

Kin 170 – 17. September 2013

Es gibt eine direkte Verbindung zwischen den aktuell laufenden Ereignissen bezüglich des Überwachungsskandals und der Entwicklung des spirituellen Bewusstseins der Menschheit.

Apple hat mit seinem Fingerprint-Scanner in den neuen iPhones jetzt einfach noch Öl ins Feuer gegossen. Und so wie es aussieht sind die Veröffentlichungen von Snowden noch lange nicht zu Ende. Da warten noch so einige Veröffentlichungen, die zwar niemanden wirlkich überraschen werden, aber wenn so Dinge “amtlich” werden, hat das plötzlich eine ziemliche Dynamik.

Bestens bekannt ist, dass wir alle gläsern sind. Egal was wir tun, unsere Daten sind irgendwo digital gespeichert. Sei es auf dem Einwohneramt, der Bank, Facebook, Email usw. Auch mit dem Handy lässt sich immer erorten wo man gerade ist. Überwachungskameras können die Gesichter genau erkennen und und und.

Einige versuchen mit viel Aufwand, und der dürfte immer mehr werden, Anonym zu bleiben, andere denken überhaupt nicht nach, und wiederum andere nehmens gelassen.

Es ist eine Entwicklung die sich einfach nicht aufhalten lässt. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, kann ich nicht beurteilen. Vieles ist sicher einfach nur praktisch.

Jetzt aber die Parallele zur Bewusstseinsentwicklung. Früher waren die Menschen dumpf und blind in der Wahrnehmung. Das dritte Auge und sonstige Organe zur übersinnlichen Wahrnehmung waren verkümmert, verkalkt und eingerostet. Nur wenige konnten damit was anfangen und hatten sie aktiv.

Mittlerweilen sind alle diese Sinnesorgane wieder erwacht. Die Menschen werden sensibler und bei vielen öffnen sich die Sinneswahrnehmungen spontan über Nacht. Manche leben schon ihr ganzes Leben mit extremer Sensibilität und wissen eigentlich immer ganz genau wie es den Menschen um sie herum wirklich geht. Sie können schon beinahe die Gedanken eins zu eins mitlesen.

Mit ein bisschen Training und offenem Geist kann heutzutage jeder relativ schnell wieder die übersinnlichen Wahrnehmungskanäle aktivieren.

Wir wachsen in rasendem Tempo hinein in eine telepathische Gesellschaft, könnte man sagen. Das alles geht so schnell, dass wir es kaum mitbekommen, weil wir mitten im Wandel drin sind, und wir selbst seit unserer Kindheit die erwachten Sinne halberwacht in uns tragen und uns schon daran gewöhnt haben. Eigentlich ist alles was wir damit tun ein blosses schärfen und klarer Einstellen.

Die Technologie macht eigentlich nichts anderes als die selbe Entwicklung in materieller Form mitzuvollziehen. So schnell wie sich die Technologie entwickelt, sei sie nun ausserirdischen Ursprungs oder nicht, sei hier jetzt mal nicht angesprochen, so schnell entwickeln sich die Sinne der Menschheit.

Das läuft alles Parallel. Und was machen wir dann wenn wir alle derart telepathisch sind, dass wir ständig von allen alles mitbekommen? Was machen wir wenn wir bei allen zu jeder Zeit einfach hineinschauen können und wissen was sie wo grad tun?

Das ist ja eigentlich das was eine NSA und sonstige Geheimdienste und Internet-Konzerne wie Google, Apple, Samsung und Microsoft ja tun. Die tun nichts anderes als wir auf spiritueller Ebene.

Hier kommt nun die Frage des Umgangs mit diesen Fähigkeiten. Wer sich seiner Hellsicht schon ein Weilchen bewusst ist, hat damit schon Erfahrungen gemacht und sich damit auseinandergesetzt.

Anfangs, aus purer Neugier und Freude, guckt man überall rein und prahlt damit, dass man alles mitbekommt, und schmiert es allen ungefragt um die Nase. Mit der Zeit merkt man, dass das nicht so gut ankommt und man beginnt sich zurückzuhalten. Erst guckt man zwar noch, aber man sagt nicht mehr so viel.

Schlussendlich merkt man, dass man zwar alles mitbekommt, aber dass ein Unterschied besteht, ob man auch wirklich hinguckt und es benennt. Man lässt es einfach stehen, im Wissen man könnte, aber man tut es nicht.

Mit der Zeit entsteht eine neue Ebene des Anstandes. Man respektiert freiwillig die Grenzen der anderen. Diese Grenzen haben sich jetzt einfach nur erweitert.

Bis anhin gehört es zum Anstand nicht einfach in fremde Wohnungen hineinzugehen ohne eingeladen zu werden. Und so lernen wir nicht einfach in fremde Bewusstseinsräume einzutauchen ohne danach gefragt zu werden.

Indem wir das im persönlichen Rahmen lernen, diese neue Anstandsregeln etablieren und kultivieren, prägen wir die Gesellschaft. Die Gesellschaft im Ganzen ist um einiges träger und es dauert noch seine Zeit, bis sich gesellschaftliche Konventionen im Umgang mit Privaträumen etablieren.

Die Gesellschaft erkennt erst langsam, dass sich neue Ebenen auftun, in denen man wieder Anstand erlernen muss, und nicht einfach alles tut, nur weil man es kann. Die ganze Entwicklung braucht seine Zeit und wir viel Geduld.

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