6 Stern – Lamat . Q’anil . Tochtli

-| Samstag, 5. Oktober 2013 |-

Das Nachtlicht ist fies! Alles wirkt surreal und anders. In der Nacht wach zu sein, ist wie in einer anderen Welt zu leben. Die Tiere und Pflanzen der Nacht sind ganz anders, und so sind es auch wir, wenn wir uns dieser Welt öffnen.

Nacht hat nichts mit Schatten und Dunkelheit zu tun, auch wenn diese sich hier eher verbergen können, weil viel weniger Menschen hier unterwegs sind. Wir meiden diese Welt der Nacht gerne, normalerweise ist sie auch zum schlafen gedacht. Doch sie hat ihre Vorzüge und ihre Auswirkungen auf unser Bewusstsein.

Am Tag sehen wir nur die Sonne, sie ist an sich unser lokaler Chef. Als nächster grosser Stern spendet uns ihr Feuer das Leben und so ziehen wir unsere Runden um sie herum. Nebst dem, dass ihr Licht hier das Leben ermöglicht ist auch ihr Bewusstsein besonders interessant und wichtig für uns.

Hier geschieht nichts, was die Sonne nicht möchte. Dieses ‘möchte’ ist natürlich in einem grösseren Kontext zu verstehen. Ihr Bewusstsein inspiriert unser Bewussstsein. Ihr Bewusstsein prägt unser Leben durch und durch. Menschlich verständlich ausgedrückt gibt sie in einem weiten Rahmen vor, wie sich unsere Leben gestalten, wie wir denken, fühlen und handeln. Eigentlich wie sich die ganze menschliche Evolution entwickelt, und zuvor die Evolution der Bevölkerung vom Mars und auf allen anderen Planeten.

Die sogenannte Erleuchtung, nach der wir hinterherjagen, sie hängt jeden Tag über unseren Köpfen im Himmel. Sie weiss was wir wissen wollen. Ist unser Geist mit ihrem Geist verbunden, dann fliesst es auch. Nicht umsonst wurde sie in vielen alten Kulturen als oberste Gottheit verehrt.

Und so sind wir Tagein und Tagaus direkt mit unserer Sonne verbunden und es ist uns meistens nicht wirklich bewusst wie tief diese Verbindung ist.

Jetzt drehen wir uns aber auch jede Nacht auf die Rückseite der Erde und die Sonne verschwindet aus unserem Blickfeld. Die Sterne tauchen auf. Tausende von anderen Sonnen zeigen sich. Tausende von anderen Chefs, die ebenfalls eine Verbindung mit uns haben. Es hängt ja alles zusammen.

Und so weitet sich jede Nacht unser Bewusstsein und dehnt sich über die Grenzen dieses Sonnensystems aus. Auch das hat eine Auswirkung auf unser Bewusstsein, neue Perspektiven eröffnen sich. Neue Blickwinkel tun sich auf, andere Welten eröffnen sich.

Über alle Sterne sind wir im Bewusstsein der Galaxie verbunden. Ihr Herz ist ein gigantischer Stern um die Milliarden Sterne, inklusive unserer Sonne, kreisen. Und so sprengt diese Bewusstseinsweite alles bisherige und rückt dich selbst in ein neues Licht.

Sprung zurück

Und weil wir uns jetzt in der Welle der Nacht befinden ist die Energie der irdischen Nacht auch im Tagesbewusstsein präsent. Es fühlt sich entrückt an, ohne es benennen zu können ist etwas anders. Die Nachtsicht im Tag zu haben kann verwirrend sein, und alle Wahrnehmungsfelder sind ungewohnt.

Mensch die einen Sinn für diese anderen Welten haben, diese anderen Lebensebenen, die die unsere Überlagern und durchziehen, nehmen sie verstärkt wahr.

Unsichtbares wird so langsam irgendwie sichtbar, aber nicht so sichtbar, dass man es greifen könnte, deshalb driftet es einfach vorbei. Aber es ist fast so, als könnte man die Fäden hinter den Ereignissen plötzlich erkennen wie sie diese Realität aus anderen Ebenen beeinflussen.

Damit sind alle möglichen Ebenen gemeint, viele Lichtvolle, aber auch die nicht so Lichtvollen. Dieses kosmische Kino kann man einfach als Zuschauer gelassen geniessen.

Am spannendsten sind natürlich die Einflüsse der eigenen Seele ins eigene menschliche Leben. Probiers mal aus, vor dem Einschlafen die eigene Seele zu kontakten und eine klarere Kommunikation anzuregen. Das dürfte viele Fragen direkt mit deinem Wesen klären.

Nutze diese Zeit jetzt um dich mit dir selbst vertrauter zu machen.

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