12 Magier – Ix . I’x . Ocelotl

-| Kin 194 – 15. Welle – 4. Phase |-
-| Freitag, 11. Oktober 2013 |-

Dunkelheit und Licht = Schwarz und Weiss
Solltest du dieses Schema in deiner Denke haben, dann hast du ein Problem und zwar ein gewaltig grosses.

Dieses einfältige Konzept ist zwar einfach zu verstehen, aber extrem irreführend. So irreführend, dass der wirkliche Spass im Leben an dir vorbei zieht. Da läufst du nämlich ständig Gefahr Licht für Dunkelheit zu halten und Dunkelheit für Licht.

Es gibt schon Schwarz und Weiss, und sämtliche Grautöne dazwischen. Allerdings bedient sowohl das Licht alles von Schwarz bis Weiss, als auch die Dunkelheit.

Um diese Begriffe Licht und Dunkelheit etwas klarer zu definieren:
Licht ist Gott zugewandt
Dunkelheit ist Gott abgewandt

Wir sehen also, hinter all dem was ist, gibt es eine Quelle, aus der alles kommt was ist. Ob man dem jetzt einen Namen wie Gott gibt, ist völlig unwichtig.

Worum es geht, ist wie wir persönlich zu dieser Quelle in Beziehung stehen. Wissen wir, dass sie unsere Quelle ist, und richten wir uns darauf aus. Oder pfeiffen wir auf die Quelle und ziehen unser eigenes Ding durch?

Dies nur ganz ganz rudimentär ausformuliert, es könnten Bücher darüber geschrieben.

Was mir hier jetzt aber wichtig ist, ist diese klare Unterscheidung von den Farbtönen des Lichts. Schwarzes Licht ist genau so Gott zugewandt wie das weisse.

Momenten in der Welle der Nacht erfahren wir die dichteste Ausdrucksform des schwarzen Lichtes. Das ist nicht immer so einfach auszuhalten.

Es gibt aber auch weisse Dunkelheit. Täuschend echtes Licht, besser bekannt als Illusionen. Man meint es sei Licht, ist es aber nicht. Schwarze Dunkelheit ist einfach, das sind die bösen Geister und Magier und Co. Das weisse aber ist tricky.

Wenn man da nicht klar unterscheidet landet man ganz schön in der Tinte.

Das schwarze Licht, wie es die Nacht repräsentiert und in uns erweckt und kitzelt, ist besonders transformierend und klärend. Es geht tief in den eigenen Ursprung und erreicht das ureigene Licht. Es dringt eigentlich in dir bis zu deinem Ursprungsmoment ein, in dem du ganz eins mit der Quelle bist.

Dadurch ensteht eine Passage in deiner Seelenwelt in der die Quelle deiner Seele ganz hindurchscheint bis an die Oberfläche deines Bewusstseins hier in dieser äussersten Erscheinungswelt, die wir als Menschen beleben und gestalten.

Und genau das ist es, was einem manchmal fast aus der Haut fahren lässt. Das wirklich tiefe eigene Licht, die Klarheit der eigenen Seele so bewusst im Körper und im Bewusstsein zu haben und zu spüren, ohne dass man es wirklich weiss, das ist enorm intensiv. Das Licht ist ganz dicht und man merkt schon fast wie sich das Licht materialisiert.

Es treibt einem das Bewusstsein an die Grenze wo Licht zu Materie wird. Der Schöpfungsprozess des eigenen Lichts sitzt einem direkt vor der Nase. Es ist so greifbar nahe, und doch peilt man überhaupt nicht was abgeht.

Entspann dich, es geht allen gleich, und die Nachtwelle ist morgen auch schon wieder durch und die Dichtheit des Lichtes wird wieder leichter, feuriger und gelber.

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