13 Adler – Men . Tz’ikin . Cuauhtli

-| Kin 195 – 15. Welle – 4. Phase |-
-| Samstag, 12. Oktober 2013 |-

 

Wo ging sie denn verloren? Und Warum?

Als Mann ist das immer so eine Sache über das Thema Weiblichkeit zu schreiben, aber ab und zu mach ich das dann doch.
Das Männliche und das Weibliche haben in der Schöpfung eigentlich eine harmonische Balance. Yin-Yan, kennen wir alle.
Doch irgendwann aus irgendwelchen Gründen kippte dieses Gleichgewicht und so sitzen wir am Ende eines sehr männlich dominierten Zeitalters und fühlen uns grauenhaft verkatert, wie nach einer durchzechten Nacht, aus der zeitloseren Seelenebene betrachtet und einfühlend.

Irgendwo zwischen dem Zeitalter Mu und dem jetzt beginnenden ging die Weiblichkeit verloren. Der Tatverdacht liegt auf Atlantis, denn zwischen Jetzt und Mu, da spielte sich Atlantis ab.

Jetzt sollten in dir die Erinnerungen dämmern. Mu war extrem weiblich betont, aber es war nicht so aus dem Gleichgewicht. Es war wohl das Zeitalter in der eine gesunden Dominanz eines Geschlechts herrschte.

In Jahrhunderttausenden gerechnet schwankt die Balance der Geschlechter genau so hin und her wie die Balance von Licht und Dunkelheit. Sämtliche polaren Energien sind mal auf der einen Seite und dann wieder auf der anderen Seite dominant. Aber langfristig geschaut gleicht sich diese Wellenbewegung immer wieder aus.

Nutzen wir die Fähigkeit des Adlers von Heute, wirklich weit über die Zeiten hinwegzuschauen. Mit seinen Augen, über den Zeiten gleitend, sieht alles immer ganz anders aus, verliert seine dramatische Wichtigkeit. Ansonsten stecken wir immer so im Moment mitten im Geschehen fest, manchmal fast wie in einem Sumpf bis zu den Knöcheln und sehen keine drei Meter weiter.

Auf unserem Flug durch die Zeiten halten wir jetzt ausschau wo die Weiblichkeit anscheinend verloren ging, so wie es der Titel suggeriert. Ging sie wirklich verloren?

Oder war es einfach in der Natur des Zeitalters, dass der Männliche Aspekt so überhand gewann? Wurde nicht einfach der männliche Aspekt des inkarnierten Schöpferseins ausgeweitet und erprobt, erschaffen?

Zuvor waren die weiblichen Aspekte dran in die irdische Inkarnationsform zu kommen, dann waren es die männlichen, und jetzt kommen beide Seite in uns zu einer neuen Einheit, in der sie allerdings noch immer schön definiert sind. Einheitsbrei ist öde und schiesst am Ziel vorbei.

Fluffig und rosa Wolken gibts bei mir nicht, aber das weisst du ja sicher schon längst.

Zur Zeit ist also die Weiblichkeit wieder am erwachen, nachdem sie von der Männlichkeit beiseitegeschoben wurde. Wir haben noch viel viel Arbeit vor uns. Solange auf dieser Welt noch Frauen wegen ihrem Geschlecht diskriminiert werden, ist unsere eigene innere Weiblichkeit genau so unausgereift und nicht in der Balance angekommen.

Wir brauchen beide Seiten gleichermassen, egal in welchem Geschlecht wir gerade inkarniert sind. Für Männer zeigt sich das Leben der Weiblichkeit anders, als für Frauen, ist ja nur logisch.

Aber wenn das Männliche im Schöpfungsprinzip das Konzeptionelle, die Idee, die Strukturen sind, dann ist das Weibliche die Materie, das Potential das alles ins Wirkliche bringt. Ob das Ei oder das Huhn zuerst war spielt keine Rolle. Das eine geht ohne das andere nicht.

Fazit ist also schon mal, dass nichts verloren ging, was gesucht werden müsste und dass alles einer weit übergeordneten Gesetzmässigkeit der Evolution unterliegt.

Von daher sind die immer öfters auftauchenden Rituale und Feuer für das Weibliche ein Zeichen ihrer Rückkehr und das Männliche kann sich drauf freuen und sich darauf einstellen, dass sich etwas ändert. Denn dadurch wird auch die Männlichkeit neugeboren. Auch wenn wir noch ein bisschen drauf warten dürfen, so können wir doch schon mal damit beginnen alte Geschichten und Verhaltensweisen aufzugeben, und zur Gleichberechtigung hinarbeiten.

Gleichberechtigung beginnt im persönlichen Alltag und findet sich in allem wieder, nicht nur in Geschlechtern, sondern auch in Rassen, Sexualität, Religionen und so weiter und so fort. Alles Themen die zur Zeit stärker denn je enorm aufkeimen weil sie nach Erlösung ringen.

Zwei aktuelle Beispiele zum Abschluss:
Erstens: Russlands Homophober Präsident… , kein weiterer Kommentar nötig worum es da geht.
Zweitens: Shutdown der Regierung der USA. Der konservative Süden, die Republikaner, boykottieren ihren schwarzen Präsidenten, ebenfalls kein weiterer Kommentar nötig.

Natürlich sind das nur Spitzen vieler Eisberge, aber selbst in den öffentlichen Zeitungen kann man sich die Infos zusammensuchen und sich einen Reim drauf machen, was da für Themen hochkochen, in denen es doch immer wieder um das Thema Gleichberechtigung geht.

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