8 Nacht

Akbal . Ak’ab’al . Calli

-| Kin 203 – 16. Welle (13er) – 11. 20er – 4. Phase |-
-| Sonntag, 20. Oktober 2013 |-

Der Friedenskampf findet im inneren statt.

Der erwachte Krieger geht nicht mehr hinaus in die Welt, sucht seine Feinde und kämpft gegen sie. Diese Zeiten sind vorbei. Seine Aktivitäten manifestieren sich heutzutage von alleine im Aussen, wenn er in sich den Frieden geschaffen hat.

Dazu geht er auf eine Reise, die ihn durch seine inneren Welten führt.

Vor vielen verschlossenen Türen kommt er vorbei, wohlwissend, dass er sie selbst geschlossen hält, weil er seine Geschichte vor sich verstecken will.

Hätte er vor diesem Zeitpunkt all dies von sich gewusst, er hätte es nicht tragen können, er hätte es nicht ertragen können. Er wär von den eigenen Schwächen und den eigenen Stärken, die stets hinter den selben Türen sind, überwältigt worden.

Die Begrenztheit des Bewusstseins und vor allem die eingeschränkte Liebesfähigkeit, hätten es unmöglich gemacht zu viele der inneren Welten vor ihrer Zeit zu öffnen.

Selbst sein Wissen, um das Wissen von dem was vergessen ging, ging vergessen. So wurde er alleine von seiner Sehnsucht nach der inneren Vollkommenheit angetrieben, er war stets auf der Suche, auf der Suche nach den eigenen vergessenen Welten.

Welten in denen all seine Schätze, seine Kräfte, seine Feuer und seine Potentiale, und viel Wissen seines Wesens und seiner Familie verborgen liegen.

Er weiss, dass seine Sehnsucht erst erfüllt sein wird, wenn er sich mit den inneren Welten wieder vereinen kann.

Doch auf seiner Reise in diese Welten, begegnen ihm die vielen Hürden und Ruinen die ihm den Weg erschweren. Kein Weg und keine Türe ist für immer verloren, doch er muss sich allem stellen, was sich ihm in den Weg stellt und versucht zu verhindern die Türen zu erreichen und sie zu öffnen.

Phantome aus dem eigenen Geist erschaffen stellen sich ihm in denWeg. Mit ihnen muss er den Frieden finden. Sie können sich in Luft auflösen, doch erst dann wenn er ihnen in seiner bedingungslosen Liebe begegnen kann.

Diese bedingungslose Liebe zu schulen, im Mensch-Sein zu kultivieren, das war die lange Aufgabe der vergangenen Zeit seiner Seelenreise durch die Leben.

Ohne seine wahre Macht, ohne sein heiliges Wissen, ging es darum, ohne Hilfe in sich die Liebe zu finden und sie zu leben. Nichts war mehr da an dem er sich hätte festhalten können, woran er sich hätte orientieren können.

Über die vielen Leben geschaut, fiel der Krieger in die völlig Leere. Die völlige Amnesie war sein Weg in die Liebe. Ohne Wissen, ohne äussere Führung war seine Sehnsucht nach Ganzheit in sich selbst, die einzige Kraft, die ihn angetrieben hat immer weiter und weiter zu gehen und allem zu begegnen was sich ihm zeigte.

Diese Sehnsucht nähert sich nun ihrer Erfüllung. Die Liebe im Feuer des Kriegers, das er in seinem Herzen trägt ist wieder eins mit seinem Bewusstsein. Das musste erfüllt sein, und dem ist nun so, und nun ist er in dir erwacht. Jetzt kann die Reise ihr Ziel erreichen. Alles was war, kehrt zurück und der Krieger kann allem offenen Herzens gegenüber treten und sein Feuer wird mit allem und allen auf seiner Reise Frieden schliessen.

kin

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