12 Hand

Manik . Kiej . Mazatl

-| Kin 207 – 16. Welle (13er) – 11. 20er – 4. Phase |-
-| Donnerstag, 24. Oktober 2013 |-

Wie du sicher schon gemerkt hast, gehts dem Krieger weder ums Kämpfen noch um Blut vergiessen. Der moderne spirituelle Krieger wirkt durch sein unerschütterliches Sein ohne einen Finger zu krümmen, weder seine eigenen noch die von anderen.

Es ist ein Aspekt in jedem Wesen, bei den einen eher im Vordergrund und bei den anderen eher im Hintergrund. Vorhanden ist er aber in jedem Herzen. Von da aus wirkt unsere Kraft durch das eigene Krieger-Sein verstärkt.

Um dieser Auswirkung unseres Krieger-Seins ein deutliches Bild zu geben, erzähl ich jetzt mal ein bisschen aus der Schweizer Politik. Da tut sich in letzter Zeit nämlich wirklich spannendes. Eigentlich ist es nicht mal die Politik, die ist nur Werkzeug und Struktur. Es tut sich was im Bewusstsein der Menschen, das sich in der Politik ausdruck sucht, und wie es aussieht auch wirklich findet.

Für nicht Schweizer eine ganz kurze Einführung in die direkte Demokratie. Wer das hier nicht erlebt hat und nicht kennt, kann es kaum nachvollziehen. Im Unterschied zu Europ und eigentlich dem Rest der Welt, gibt uns hier diese Form der Demokratie eine wirkliche Plattform in dem die Meinung aller einen Einfluss haben. Wir sind nicht ganz umsonst nicht in der EU.

Hier gibts mindestens alle paar Monate zig Abstimmungen über alles mögliche, auch vieles unmögliche. Jedes grössere Gesetz, jedes grössere Bauwerk, es wird und muss über alles abgestimmt werden. Das läuft hier seit Generationen so ab.

Das sieht im modernen Alltag so aus, dass ständig politische Debatten laufen. Das habt ihr auch, aber ausserhalb der Schweiz geschieht das in den Regierungsgebäuden. Hier ist das anders. Auch wenn sich viele nicht beteiligen, so ist man doch stets am Entwicklungsprozess des Landes, des Kantons – unsere Bundesländer heissen so – und der Gemeinde beteiligt. Man kriegts einfach mit. Zeitungen, Tv, Familie, Freunde ect. Ist man da ein bisschen bewusst mitdabei, bildet man sich über alles was läuft eine Meinung.

Wie gesagt, nicht bloss alle vier Jahre irgendwen ins Parlament wählen, sondern wirklich praktische Dinge, die einem persönlich betreffen.

Kurz gesagt, wir sind hier irgendwie doch sehr an dem beteiligt was hier läuft. Passt was nicht in der Regierung, dann gibts ein Referendum und kann vom Volk gestoppt werden. Möchte das Volk etwas ändern, so gibts eine Initiative und kann die Regierung dazu führen, das zu tun was das Volk will.

Ist natürlich längst noch nicht das Gelbe vom Ei, aber an sich eine gute Sache, vorallem wenn man so im Ausland guckt, was da läuft und nicht läuft.

Jetzt aber zum energetischen und spirituellen Hintergrund der sich zur Zeit beginnt zu formen.

Wenn dem Volk etwas nicht passt, und es hat keine Plattform um etwas zu erreichen, wie z.b. Türkei oder Brasilien, dann gibts Proteste und Randale. Meistens nicht wirklich sehr erfolgreich.

Es ist aber eine Energie im Kollektiv der Menschen, die derart stark in radikalen Veränderungen drängt, dass es immer mehr Proteste gibt.

Hier in der Schweiz nicht, hier gibts immer coolere Abstimmungs-Initiaven. Beginnen vor einem halben Jahr hat das mit der Abzocker-Initiative. Das Volk hat überwältigend zugestimmt, den Abzockern in den obersten Ebenen der Super-Konzerne das Abzocken zu verbieten.

Jetzt im November kommt die 1:12 Initiative. Die will, dass kein Chef mehr als das 12fache verdient als sein am tiefsten bezahlter Angestellter.

Ebenfalls erfolgreich wurden die nötigen Unterschriften gesammelt, die das Bedingungslose Grundeinkommen per Gesetz Landesweit einführen wollen.

Interessante Entwicklung, oder?

Die 1:12 ist momentan bei 44% Ja und 44% Nein in den Meinungsumfragen. Komisch, nicht?

Das besonders wirklich Witzige an dieser Entwicklung ist, dass die jeweiligen Gegner, also die wenigen, die finden sie müssen am alten System nichts ändern und weiterhin sich ihre Hintern vergolden lassen, sorry, argumentieren derart ungeschickt, dass die Befürworter gar nichts mehr tun müssen. Wenn man diesen Wirtschaftsfuzzis zuhört, langt man sich einfach nur an Kopf. Die sind echt gut darin, am Ast zu sägen auf dem sie sitzen, aber echt alle.

Hiner dem ganzen hab ich eine Energie begonnen wahrzunehmen, die unaufhaltsam die Entwicklungen in eine bessere führt. Wir kennen diese Energie alle. Es ist die des Goldenen Zeitalters, die uns immer wieder motiviert weiter zu lieben, obwohls im Aussen nichts zu sehen gibt.

Diese Abstimmungen und vor allem die Art wie sie bei den Leuten ankommen und wie sie auf diese Energie-Schiene aufspringen, ohne manipulation oder sonstwas, sondern einfach weil sie im Herzen spüren, das ist die richtige Richtung.

Diese Energie wird stärker und stärker, und wenn dann die Grundeinkommens-Initiative angenommen würde werden, was gar nicht so abwegig ist, ist das der Untergang vom alten Wirtschafts-Ausbeutungs-System in der Schweiz. Man bedenke an dieser Stelle, dieses kleine Land hier, ist eines der Hauptknotenpunkte des globalen Geldsystems.

Dank der direkten Demokratie kann sich hier der kollektive Wille aller Menschen des ganzen Planeten zum ausdruck bringen. Hier kann man das nicht mit Gewalt niederdrücken. Selbst mit viel Geld kann die Meinung immer weniger manipuliert werden.

Ich seh die Schweiz da wie eine Art Ventil, durch das sich die neue Energie in eine Form bringen kann, die dann wieder nach Aussen wirkt.

Das ist natürlich noch eine lange Entwicklung aber so positiv gestimmt wie zur Zeit war ich hier noch nie. Und das ist uns Kriegern zu verdanken, denn in unserem Dienen, transportieren wir diese Energie, und wir verteilen sie. Auch wenn sie jetzt erst mal hier beginnt sich umzusetzen, unser Tun und Sein bewirkt das.

Ein Krieger ist nichts anderes als ein Diener, und zwar in einer solch krassen Ausrichtung auf Gott, dass wir seinen Willen und seine Energien in geballter Ladung in die Welt bringen, einfach durch unser Sein, unser Lieben und unser Licht.

Jay!

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