7 Adler

Men . Tz’ikin . Cuauhtli

-| Kin 215 – 17. Welle (13er) – 11. 20er – 5. Phase |-
-| Freitag, 1. Novemer 2013 |-

Früher brauchte man materielles Feuerwasser und ähnliches Zeugs um das eigene Bewusstsein so öffnen zu können um die Ebenen der Visionen zu erreichen. Gut sind diese Zeiten vorbei. Blöd, dass einem jetzt die Visionen manchmal mitten im Alltag zu den unpassendsten momenten reinflattern.

Da muss man schon gut lernen damit umzugehen, sonst können die ziemlich überwältigend sein. Wenn plötzlich die Fenster in die Zukunft aufspringen und man nicht darauf gefasst ist, kann das ganz schön verwirren. Vor allem wenn man auf so was nicht im geringst vorbereitet ist, dann ist es besonders irritierend.

Die Einflüsse der Sonne, besonders ihre Sonnenstürme haben eine ähnliche Wirkung auf unser Gehirn, also unsere Wahrnehmung unserer Realität und unserer Zeitschiene, wie LSD und ähnliche Wirkstoffe die man sonst verwendet um die Ebene der Visionen zu erreichen.

Wir Spiris können ja noch glücklich sein, dass wir uns auf so was vorbereitet haben und meistens sogar sehnlichst darauf hin meditieren. Aber stell dir mal vor es erwischt den Karl-Otto von der Strasse, dessen spirituelles Highlight ein Bericht über Uriella auf RTL ist. Der arme Karl-Otto.

Wie auch immer, damit müssen wir alle klar kommen.

Was ist denn eigentlich eine Vision?

Eigentlich ist eine Vision eine dürftig übersetzte Prophezeiung der eigenen Zukunft. Dürftig deshalb, weil ‘da oben’ eine andere Sprache gesprochen wird, als wir sie uns hier gewohnt sind. Wir erhalten meistens nur schwammige Bilder und Eindrücke. Besonders klare Anleitungen gibt es selten.

Das ist auch ziemlich schwierig, denn jede einzelne Entscheidung beeinflusst die Zukunft. Das kennen wir bereits. Ein anderer Aspekt der die Zukunft beeinflusst sind unsere geistigen Grundhaltungen. Gehen wir beispielsweise durchs Leben und haben Angst, dass etwas schlimmes passiert, weil es uns schon mal passiert ist, so beeinflusst das die Zukunft gewaltig.

Besonders beeinflussen die unterbewussten Ströme aus der eigenen Vergangenheit die Zukunft. Die sind tief vergraben und vergessen und genau deshalb besonders stark. Sie prägen den eigenen Schöpfungsstrom mit dem wir die Zukunft kreieren. Dieser Strom ist völlig eins mit unserer eigenen Vergangenheit und zwar der gesamten.

Sind wir diesbezüglich nicht mit einer wirklich freien inneren Haltung zu Gange, erzeugen wir immer wieder unerwünschte und unerwartete Ereignisse in unserer Zukunft, die wir natürlich im Jetzt erleben.

Es geht nicht darum jedes einzelne Dingelchen aus der Vergangenheit zu kennen, zu erlösen und loszuwerden. Das würde niemals gehen. Es gibt dazu eine korrekte innere Haltung, wie man grundsätzlich damit umgeht.

Da gibt es keine Anleitung die allgemeingültig wäre. Jeder hat seine eigene korrekte innere Haltung zu finden und einzunehmen. Man merkt es aber sehr gut wenn man sie gefunden hat. Dann wird nämlich alles leichter, und es hat garantiert mit Liebe zu tun.

Dann dürften die Visionen klarer werden.

Dann ist man auch automatisch im eigenen Fluss. So mischen sich die eigenen Feuer mit dem Fluss und das gibt den Fluss des Feuers, ergo Feuerwasser, sprich, dieser geistige Zustand wirkt wie Feuerwasser und erweitert das Bewusstsein. Manchmal so stark, dass man sich durchaus beschwippst fühlen kann.

In diesem Sinne: Prosit!

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