10 Spiegel
Etznab . Tijax . Tecpatl

-| Kin 218 – 17. Welle (13er) – 11. 20er – 5. Phase |-
-| Montag, 4. Novemer 2013 |-

Je schneller sich das Leben gewegt, desto mehr brauchen wir in uns selbst die Ruhe.
Ruhe ist nicht Abwesenheit von Lärm, Ruhe ist eine Energie.
Ruhe ist ein Bewusstseinszustand, der enorme Kräfte freisetzt.

Hasten und hetzen wir den sich immer schneller bewegenden Energien hinterher, haben wir keinerlei Führung über die Entwicklungen in unserem Leben.

Sich bewegende Energien sind all die Dinge denen wir begegnen. Teilweise entstehen sie aus uns selbst heraus, die meisten jedoch haben wir vor langer langer Zeit selbst in Bewegung gebracht, und die tauchen jetzt wieder auf.

Alle unsere Angelegenheiten, haben wir einst als Urschöpfungsimpulse in die Welt gesetzt. Seit da wachsen sie und bewegen sie sich mit uns durch die Zeit. Einige sind wieder verschwunden, andere sind gewachsen und haben sich verändert.

Auch hier gilt, dass jede Angelegenheit eine manifestierte Ausdrucksform hat, sie werden aber von ganz wichtigen, uns meist verborgenen Energiefeldern umgeben. Genau wie die menschliche Aura, hat alles was wir in die Welt setzen ein Energiefeld.

Selbst wenn wir jemanden nur “Guten Morgen” sagen, sind diese Worte von Energien Umgeben, die das Ausdrücken, was wir damit in der tiefsten Wahrheit meinen. So kann ein “Guten Morgen” alles zur Person transportieren was wir aussenden, ob Liebe oder Hass, oder was auch immer.

Die Energien hinter Worten, sind das wirklich wichtige, und Menschen die die Energien lesen, anstatt einfach auf die Worte zu hören, verstehen was wirklich gemeint ist.

So ist es mit allem was wir tun, erleben und aufbauen. Manchmal machen wir an Sachen rum, die eigentlich keine Energien dahinter haben. Würde man das merken, könnte man es gleich sein lassen.

Wenn wir nur in der physischen Ebene handeln und die Energien dahinter nicht bewegen, dann wirds zäh und mühsam und anstrengend, weil wir so ein bisschen an der eigentlichen Sache vorbeiarbeiten.

Wenn wir in all unserem Tun zuerst die Energie bewegen, sprich Liebe bewegt Liebe, und dann das physische im Einklang mitbedienen, dann läuft alles einfacher.

Und da ich hier von der Kraft der Ruhe schreibe, spielt diese in dir seiende Kraft die entscheidende Rolle im Umgang mit allem was du bewegst, und allem was dich bewegt. Aus der Ruhe schauend, kannst du viel klarer erkennen, welchen Energie-Bewegungen du folgen kannst, und wie du sie führen kannst.

Manchmal lassen wir uns von fremden Energie-Bewegungen mitreissen, die aber eigentlich gar nicht zu uns gehören. (*Räusper* … manchmal … Manchmal könnte man den Eindruck haben, die ganze Gesellschaft folgt fremden Energien … )

Um genau diesen Teufelskreis zu druchbrechen, und wieder die Führung über die Energie-Bewegungen zu erhalten, braucht es die Ruhe. Sie wird genährt und entsteht aus dem Kern deiner Seele der in der Ewigkeit verankert ist. Die Ewigkeit des Seins ist die reinste Ruhe. ‘Dort’ ist nichts, nur Sein, nur ruhende Liebe im stillen Sein, keine Zeit, also auch keine Bewegung. Kein Raum, also keine Schöpfung, nur Potential der Liebe.

Aus deinem ruhenden Sein, ganz in deiner Kraft deiner Ruhe, kannst du hier im Raum in der Zeit, sämtliche deiner Energien locker vom Hocker lenken und führen. Du erkennst woher was kommt, und wohin was will, und wann du was zu tun hast, und wann nicht.

Es ist ein bisschen wie ein in sich ruhender Buddha, der in seinem Sein alles sieht obwohl er die Auge geschlossen hält. Seine Ruhe macht die Oberfläche der Gewässer spiegelglatt. So ein Buddha ist auch in dir. Lass ihn deine Gewässer beruhigen.

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