9 Hund
Oc . Tz’i . Itzcuintli

 

Kin: 230
Welle (13er): 18
20er: 12
Phase: 5
Greg. Datum: Samstag, 16. November 2013

Das Hundchen mal wieder. Legt mir das Wort “Turbulenzen” vor die Füsse und will spielen. Jedes mal wenn ich es wegwerf, bringt er es natürlich sofort zurück, hechelnd, liebguckend. Da kann ich nicht widerstehen und gucks mir genauer an. Aber schlau werd ich nicht, was er mir und dir damit mitteilen möchte.

Vielleicht ist das ja wirklich mal eine “Warnung” heute vorsichtig und achtsam zu sein, weil sich Turbulenzen zeigen? Meistens krieg ich ja die Themen die ich thematisier hier schon vorher mit, oder bekomm zumindest ganz klare Ansagen, Bilder und manchmal, wenn sie grosszügig sind, sogar vollständige Sätze, die ich nur abzutippen brauche.

Aber dieses Hundchen heut, mit seinem Turbulenzen Knochen?!

Natürlich bringt einem das Leben immer wieder Turbulenzen. Es läuft alles wunderbar, und dann just aus dem Nichts kommt etwas hereingeschneit, das einem völlig aus dem Konzept bringt. Mist! Ich hatte mal wieder ein Konzept. Diese Dinger nisten sich aber auch immer so schnell in den Hirnwindungen ein, so schnell kannst du gar nicht gucken und schon sind sie drin.

Vielleicht soll dieser Knochen ja darauf deuten, dass wir uns nicht allzu sicher sein sollten? Jedenfalls nicht kopfisch sicher.

Sobald man eine quasi erleuchtende Richtung eingeschlagen hat und denkt und fühlt, jetzt ist man richtig, dann kommt garantiert etwas, das einem entweder testet ob man sattelfest ist, oder etwas, das einem zeigen möchte, dass man doch nicht ganz so richtig ist.

Und dann gibts da noch diese vielen Schichten und Ebenen der eigenen Wege. Vom Hauptpfad kann man gar nicht abkommen. Es ist unmöglich komplet aus dem göttlichen Willen zu entwischen. Selbst wenns noch so derart verdreht in die andere Richtung geht, er hats längst gewusst, die eigene Seele auch.

Aber diese vielen kleinen Pfade, die sich durchs Geäst des Lebens winden, auf denen kann man sich gut und gerne etwas verklettern und leicht von der eigentlichen Richtung abkommen. Tauchen da Turbulenzen auf, kann man die Gelegenheit nutzen um genau zu schauen, ob es vielleicht nicht doch schlauer wär umzudrehen und einen anderen Pfad zu wählen.

Und falls man richtig ist, dann ist die überschwängliche Selbstsicherheit ach so richtig zu sein, ein nicht so gewünschter Boost fürs Ego, das sich auch nur aufplustert und sich die Erleuchtung als eigene Errungenschaft auf die Stirn tätowiert. Dann tut eine Turbulenz auch ganz gut. Die zwingt einem so richtig in die Knie um zur Abwechslung wieder etwas an Demut und wirkliche Hingabe zu denken.

Wolltest du so ungefähr das mitteilen liebes Hundchen?

Er wedelt noch, er hechelt, lassen wir uns überraschen.

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