3 Hund
Oc . Tz’i . Itzcuintli

Kin: 250/260
Welle: 20/20
20er: 13/13
Phase: 5/5

Greg. Datum: Freitag, 6. Dezember 2013

Sich selbst zu finden, das ist so eine Sach für sich. Viele schöne Tips, viele schöne Seminare und Meditationen und und und verheissen dir dabei zu helfen. Schlussendlich bleibts aber nur an dir hängen. Man kann sich noch so viele Türen zeigen und öffnen lassen, hindurchgehen muss man selbst, wenn man sich selbst werden will.

Was ist eigentlich dieses ominöse ‘Selbst’?

Die Seele?

Das Ich?

Tausend schöne Worte, spirituell und esoterisch dahingehaucht ploppen sofort in den Raum, kaum wird die Frage gestellt, und jeder meint es zu wissen und schon gefunden zu haben. Doch ist dem wirklich so? Ist das nicht auch so eine Sache, dass wenn man sich selbst gefunden hat, dass man es nicht erklären kann? Dass man dann schon gar nicht darüber reden, geschweige denn es auch klar benennen kann?

Begriffe wie Seele ect für das eigene Selbst zu verwenden, sind ja nur Hilfen und Hinweise wohin es gehen könnte. Diesen Hinweisen folgen wir natürlich und werden auch fündig.

Doch wenn jemand fündig wurde, sich selbst gefunden hat, sich selbst lebt, so wirklich, ich glaub diese Person spricht dann niemals darüber. Weil es würde nichts nützen. Kein anderer kann dein Selbst definieren, kein anderer kann dich wirklich erfassen und benennen. Darum geht es auch gar nicht.

Überbegriffe die auf alle zutreffen sind wichtig um sich gegenseitig auf dem Weg zu unterstützen. Das sollte aber nie vergessen werden, dass es Hilfen und Krüken sind, und dass keiner die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Und wenn doch, dann bitte davon ausgehen, dass die Löffel bei allen rumgehen.

Man ist alleine mit sich selbst, mit seinem Weg, schlussendlich und in letzter Instanz.

Die Freude ist gross gewisse Wegabschnitte mit jemandem gemeinsam gehen zu können, doch es sind Abschnitte.

Wenns darum geht dich dem Feuer völlig hinzugeben, dich ganz und gar ins Feuer zu geben, dann brennt dieses Feuer nur für dich, in deinem stillen Kämmerlein, fern von allen anderen Seelen und Wesen und Welten.

Nur du kannst dein Feuer entzünden und nähren, so dass es dich verbrennen kann. Alle Vorstellungen und Wünsche, wer oder was du sein sollst, willst und kannst, lösen sich im Feuer zuerst auf.

Sich im Feuer zu entleeren ist anders als übliches Leermachen. Feuer ist Gott. Gott ist Feuer. Feuer ist Liebe. Liebe ist Feuer. Feuer ist Licht. Licht ist Feuer. Du bist Feuer. Feuer.

Feuer ist das unvergängliche Element, wie auf Erden, so im Himmel.

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